Amtsgericht Soltau (nach 1945) (Bestand)
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NLA HA, Nds. 725 Soltau
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.8 Justiz >> 1.13.8.7 Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg
1865-1992
Enthält: Generalakten, Handelsregister, Vereinsregister, Genossenschaftsregister, Registerakten
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g501 ).
Im Jahr 1879 ist als Sprengel des Amtsgerichts Soltau das Amt Soltau festgelegt worden (Preuß. Gesetzblatt 1879, S. 512). Noch vor 1945 ist der Gutsbezirks Fliegerhorst Faßberg zum Amtsgericht Bergen gekommen (RGBl. 1938, S. 1154). Seit der Gebiets- und Verwaltungsreform in den 70er Jahren ist das Amtsgericht Soltau zuständig für die Gemeinden Bispingen, Munster, Neuenkirchen, Schneverdingen, Soltau und Wietzendorf des Landkreises Soltau (Nds. GVBl. 1974, S. 499).
Das Amtsgericht Soltau, das am 18. Oktober 1945 wieder eröffnet wurde, gehört zum Bezirk des Landgerichts Lüneburg.
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: März 2014
Bestandsgeschichte: Seit 1978 fällt das Amtsgericht in die Zuständigkeit des Staatsarchivs Stade.
Der Bestand Nds. 725 Soltau schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Soltau vor 1945 (Hann. 172 Soltau) an.
Bestandsgeschichte: Stand: März 2014
Findmittel können im Hauptstaatsarchiv Hannover unter Berücksichtigung der Einhaltung von Schutz- und Sperrfristen nach §5 NArchG eingesehen werden.
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g501 ).
Im Jahr 1879 ist als Sprengel des Amtsgerichts Soltau das Amt Soltau festgelegt worden (Preuß. Gesetzblatt 1879, S. 512). Noch vor 1945 ist der Gutsbezirks Fliegerhorst Faßberg zum Amtsgericht Bergen gekommen (RGBl. 1938, S. 1154). Seit der Gebiets- und Verwaltungsreform in den 70er Jahren ist das Amtsgericht Soltau zuständig für die Gemeinden Bispingen, Munster, Neuenkirchen, Schneverdingen, Soltau und Wietzendorf des Landkreises Soltau (Nds. GVBl. 1974, S. 499).
Das Amtsgericht Soltau, das am 18. Oktober 1945 wieder eröffnet wurde, gehört zum Bezirk des Landgerichts Lüneburg.
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: März 2014
Bestandsgeschichte: Seit 1978 fällt das Amtsgericht in die Zuständigkeit des Staatsarchivs Stade.
Der Bestand Nds. 725 Soltau schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Soltau vor 1945 (Hann. 172 Soltau) an.
Bestandsgeschichte: Stand: März 2014
Findmittel können im Hauptstaatsarchiv Hannover unter Berücksichtigung der Einhaltung von Schutz- und Sperrfristen nach §5 NArchG eingesehen werden.
6,7
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ