Fürstlich Hohenzollernsches Rentamt Wald: Akten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 124 T 2 NVA
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Fürstlich-Hohenzollernsche Verwaltung >> Rentämter und Gutsverwaltungen >> Hohenzollern
(1683, 1749 -) 1822 - 1861 (- 1881)
Überlieferungsgeschichte
Das Fürstlich Hohenzollernsche Rentamt Wald, das zuvor mit dem Fürstlichen Oberamt Wald vereinigt war, wurde als selbstständige Behörde mit Anordnung vom 16. April 1822 geschaffen (vgl. Wochenblatt für das Fürstenthum Hohenzollern-Sigmaringen 14, 1822, S. 64). Sein Amtsbezirk umfasste zunächst den um den Bezirk des aufgehobenen Obervogteiamtes Hohenfels vergrößerten Oberamtsbezirk Wald, ab 1. Okt. 1834 den Amtsbezirk des aufgelösten Rentamtes Beuron (vgl. Wochenblatt für das Fürstenthum Hohenzollern-Sigmaringen 26, 1834, S. 226) und 1857 schließlich den Amtsbezirk des aufgelösten Rentamtes Achberg. Die Behörde wurde am 26. Oktober 1861 mit dem Fürstlich Hohenzollernschen Rentamt Sigmaringen vereinigt.
Inhalt und Bewertung
Das vorliegende Repertorium ist im Rahmen des von der Kulturstiftung Baden-Württemberg finanzierten Projekts zur Verbesserung der Erschließung der Rentämter des Depositums Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv entstanden. Der Bestand lagert im akzessorischen Mischbestand "Neuverzeichnete Akten (NVA)" des Depositums und war durch ein Zettelrepertorium flach erschlossen.
Im Dezember 2003 hob Ingeborg Oberdorfer die Akten des Bestands DS 124 aus. Bei der Durchsicht der einzelnen Archivalien wurde festgestellt, dass in dem Bestand DS 124 als Vorakten Archivalien der Provenienzen FAS DS 26 (Kloster Beuron), DS 39 (Kloster Wald), DS 57 (Fürstliches Oberamt Wald) und DS 52 (Fürstliches Obervogteiamt Hohenfels) sowie als Nachakten Unterlagen des Bestands DS 122 (Fürstliches Rentamt Sigmaringen) verwahrt wurden. Diese Unterlagen wurden, sofern sie vor 1822 abgeschlossen waren, den entsprechenden Beständen zugeordnet. Akten des Fürstlichen Oberamts Wald, die in der Nachfolgebehörde nennenswerten Zuwachs erfuhren, wurden dem Bestand DS 122 (Fürstliches Rentamt Siggmaringen) einverleibt.
Anschließend verglich die Bearbeiterin den Inhalt der einzelnen Akten mit den vorliegenden Titelaufnahmen, korrigierte und ergänzte diese, sofern es notwendig war. Sodann wurden die Archivalieneinheiten nach der "Registratur Ordnung für die Fürstlichen Rentämter und oberen Domänen-Behörden des Fürstentums (Hohenzollern-Sigmaringen)" von 1842 geordnet, d. h. die ursprüngliche Registraturodnung wurde wieder hergestellt.
Einzelne Rubriken sind untergliedert in "Normalia", "Generalia" und "Spezialia". Die "Generalia" weisen Unterlagen allgemeinen Inhalts auf. Die "Normalia" bestehen aus Bestimmungen und Verwaltungsvorschriften (Normen). Bei den "Spezialia" handelt es sich um Einzelfallakten. Innerhalb der einzelnen Rubriken bzw. ihrer Untergruppen wurden die Archivalien chronologisch geordnet. Anschließend verpackte die Bearbeiterin die Akteneinheiten in säurefreie Umschläge und versah diese mit der Bestandssignatur DS 124 T 2 und der vorliegenden NVA-Nummer. Im gleichen Arbeitsablauf erstellte und vervielfältigte anschließend Ingeborg Oberdorfer das Repertorium. Abschließend wurden die Archivalien reponiert.
Vorliegender Bestand umfasst 3204 Archivalieneinheiten aus einem Entstehungszeitraum von (1683, 1749 -) 1822 - 1861 (- 1881) und misst ca. 30 lfd. m.
Unterlagen gleicher Provenienz werden in den Beständen FAS DS 33 (Deutschordensherrschaft Hohenfels) und DS 122 (Fürstlich Hohenzollernsches Rentamt Sigmaringen) verwahrt.
Einzelne Archivalien des vorliegenden Bestandes sind zu zitieren: StAS FAS DS 124 T 2 NVA ...
Sigmaringen, im September 2005
Dr. Becker
Das Fürstlich Hohenzollernsche Rentamt Wald, das zuvor mit dem Fürstlichen Oberamt Wald vereinigt war, wurde als selbstständige Behörde mit Anordnung vom 16. April 1822 geschaffen (vgl. Wochenblatt für das Fürstenthum Hohenzollern-Sigmaringen 14, 1822, S. 64). Sein Amtsbezirk umfasste zunächst den um den Bezirk des aufgehobenen Obervogteiamtes Hohenfels vergrößerten Oberamtsbezirk Wald, ab 1. Okt. 1834 den Amtsbezirk des aufgelösten Rentamtes Beuron (vgl. Wochenblatt für das Fürstenthum Hohenzollern-Sigmaringen 26, 1834, S. 226) und 1857 schließlich den Amtsbezirk des aufgelösten Rentamtes Achberg. Die Behörde wurde am 26. Oktober 1861 mit dem Fürstlich Hohenzollernschen Rentamt Sigmaringen vereinigt.
Inhalt und Bewertung
Das vorliegende Repertorium ist im Rahmen des von der Kulturstiftung Baden-Württemberg finanzierten Projekts zur Verbesserung der Erschließung der Rentämter des Depositums Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv entstanden. Der Bestand lagert im akzessorischen Mischbestand "Neuverzeichnete Akten (NVA)" des Depositums und war durch ein Zettelrepertorium flach erschlossen.
Im Dezember 2003 hob Ingeborg Oberdorfer die Akten des Bestands DS 124 aus. Bei der Durchsicht der einzelnen Archivalien wurde festgestellt, dass in dem Bestand DS 124 als Vorakten Archivalien der Provenienzen FAS DS 26 (Kloster Beuron), DS 39 (Kloster Wald), DS 57 (Fürstliches Oberamt Wald) und DS 52 (Fürstliches Obervogteiamt Hohenfels) sowie als Nachakten Unterlagen des Bestands DS 122 (Fürstliches Rentamt Sigmaringen) verwahrt wurden. Diese Unterlagen wurden, sofern sie vor 1822 abgeschlossen waren, den entsprechenden Beständen zugeordnet. Akten des Fürstlichen Oberamts Wald, die in der Nachfolgebehörde nennenswerten Zuwachs erfuhren, wurden dem Bestand DS 122 (Fürstliches Rentamt Siggmaringen) einverleibt.
Anschließend verglich die Bearbeiterin den Inhalt der einzelnen Akten mit den vorliegenden Titelaufnahmen, korrigierte und ergänzte diese, sofern es notwendig war. Sodann wurden die Archivalieneinheiten nach der "Registratur Ordnung für die Fürstlichen Rentämter und oberen Domänen-Behörden des Fürstentums (Hohenzollern-Sigmaringen)" von 1842 geordnet, d. h. die ursprüngliche Registraturodnung wurde wieder hergestellt.
Einzelne Rubriken sind untergliedert in "Normalia", "Generalia" und "Spezialia". Die "Generalia" weisen Unterlagen allgemeinen Inhalts auf. Die "Normalia" bestehen aus Bestimmungen und Verwaltungsvorschriften (Normen). Bei den "Spezialia" handelt es sich um Einzelfallakten. Innerhalb der einzelnen Rubriken bzw. ihrer Untergruppen wurden die Archivalien chronologisch geordnet. Anschließend verpackte die Bearbeiterin die Akteneinheiten in säurefreie Umschläge und versah diese mit der Bestandssignatur DS 124 T 2 und der vorliegenden NVA-Nummer. Im gleichen Arbeitsablauf erstellte und vervielfältigte anschließend Ingeborg Oberdorfer das Repertorium. Abschließend wurden die Archivalien reponiert.
Vorliegender Bestand umfasst 3204 Archivalieneinheiten aus einem Entstehungszeitraum von (1683, 1749 -) 1822 - 1861 (- 1881) und misst ca. 30 lfd. m.
Unterlagen gleicher Provenienz werden in den Beständen FAS DS 33 (Deutschordensherrschaft Hohenfels) und DS 122 (Fürstlich Hohenzollernsches Rentamt Sigmaringen) verwahrt.
Einzelne Archivalien des vorliegenden Bestandes sind zu zitieren: StAS FAS DS 124 T 2 NVA ...
Sigmaringen, im September 2005
Dr. Becker
3204 Akten (30 lfd.m)
Bestand
Wald SIG; Rentamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
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