Nachlass Kawerau, Georg (Bestand)
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NL-Kawerau
482
Deutsches Archäologisches Institut, Athen, Archiv (Archivtektonik) >> Nachlässe
1882-1900
Erschließungsinformation: Erschlossen von Kathrin Thull (Nov. 2021).
Form und Inhalt: Originalaufnahmen zu den Akropolisplänen, Manuskripte, verschiedene Aufnahmen und Zeichnungen.
Bestandsgeschichte: Als Architekt und Bauforscher nahm Georg Kawerau 1885 zunächst an den Grabungen Heinrich Schliemanns in Tiryns teil. Auf Wunsch Wilhelm Dörpfelds erhielt er im März 1886 dessen Position bei den Ausgrabungen auf der Athener Akropolis unter Panagiotis Kavvadias. Die Ergebnisse der Grabungen von 1885 bis 1890 publizierte er zusammen mit Kavvadias einige Jahre später. Im Anschluss an die Grabungen ging Kawerau zunächst nach Deutschland und einige Jahre später in die Türkei, wo er bis 1906 u.a. am Bau der Bahnstrecke der Anatolischen Eisenbahn mitwirkte. Anschließend nahm er an Grabungen in Milet und Didyma teil.
Die vorliegenden Zeichnungen, Skizzen und Notizen stammen zum Großteil von den Grabungen auf der Akropolis. Weitere Zeichnungen entstanden wohl während seiner Reisen in Griechenland und in der Türkei. Die enthaltenen Manuskripteile umfassen nahezu komplett die Seiten 56 bis 150 der Publikation Ē anaskaphē tēs Akropoleōs.
Erschließungsinformation: Erschlossen von Kathrin Thull (Nov. 2021).
Form und Inhalt: Originalaufnahmen zu den Akropolisplänen, Manuskripte, verschiedene Aufnahmen und Zeichnungen.
Bestandsgeschichte: Als Architekt und Bauforscher nahm Georg Kawerau 1885 zunächst an den Grabungen Heinrich Schliemanns in Tiryns teil. Auf Wunsch Wilhelm Dörpfelds erhielt er im März 1886 dessen Position bei den Ausgrabungen auf der Athener Akropolis unter Panagiotis Kavvadias. Die Ergebnisse der Grabungen von 1885 bis 1890 publizierte er zusammen mit Kavvadias einige Jahre später. Im Anschluss an die Grabungen ging Kawerau zunächst nach Deutschland und einige Jahre später in die Türkei, wo er bis 1906 u.a. am Bau der Bahnstrecke der Anatolischen Eisenbahn mitwirkte. Anschließend nahm er an Grabungen in Milet und Didyma teil.
Die vorliegenden Zeichnungen, Skizzen und Notizen stammen zum Großteil von den Grabungen auf der Akropolis. Weitere Zeichnungen entstanden wohl während seiner Reisen in Griechenland und in der Türkei. Die enthaltenen Manuskripteile umfassen nahezu komplett die Seiten 56 bis 150 der Publikation Ē anaskaphē tēs Akropoleōs.
Erschließungsinformation: Erschlossen von Kathrin Thull (Nov. 2021).
Urheber/Bestandsbildner: Kawerau, Georg
1 Kasten mit 1 Mappe mit losen Notizzetteln, 1 Mappe mit einer Korrespondenz, 3 Mappen lose Blätter mit über 300 Zeichnungen und Skizzen sowie 3 großformatige Zeichnungen, 4 Notizbücher und 2 Mappen mit 7 Manuskriptteilen.
Bestand
Kawerau, Georg - Urheber/Bestandsbildner
Erschlossen und digitalisiert im Rahmen des Projekts ARCHAthen - Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnr. 443011404.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 11:40 MESZ