Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, J-S Karikaturen Nr. 178
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, J-S Karikaturen Karikaturen zum Vormärz und zur Revolution 1848 - 1849
Karikaturen zum Vormärz und zur Revolution 1848 - 1849 >> 2. Debatten in der Paulskirche - Inhalte >> 2.1 Grundrechte
[nach 30. August 1848]
Bildinhalt: Eine Person im Priestergewand wird auf einem Scheiterhaufen, bestehend aus Papieren mit den Titeln "Religionsfreiheit", "Centralgewalt" und "28 Juni", verbrannt.
Bildunterschrift: Zitat aus der 68. Sitzung vom 29.08.1848 des Abgeordneten [Ernst von] Lasaulx [1805-1861], in der über die Frage des Verhältnisses von Staat und Kirche debattiert wurde.
Erläuterung: Lasaulx vertrat die Unabhängigkeit der Kirche, was der Karikaturist mit der Verbrennung von vermeintlichen Ketzern gleichsetzt.
Bildunterschrift: Zitat aus der 68. Sitzung vom 29.08.1848 des Abgeordneten [Ernst von] Lasaulx [1805-1861], in der über die Frage des Verhältnisses von Staat und Kirche debattiert wurde.
Erläuterung: Lasaulx vertrat die Unabhängigkeit der Kirche, was der Karikaturist mit der Verbrennung von vermeintlichen Ketzern gleichsetzt.
30,4 x 45,2 cm (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: Verlag: Eduard Gustav May, Frankfurt a. M.
Fotos
Art der Vorlage: Lithografie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:03 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Sonderbestände (Tektonik)
- Abbildungen (Bilder, Fotos, Postkarten) (Tektonik)
- Bildersammlungen (Tektonik)
- Revolution 1848-1849 in Baden und in der Pfalz (Tektonik)
- Karikaturen zum Vormärz und zur Revolution 1848 - 1849 (Bestand)
- 2. Debatten in der Paulskirche - Inhalte (Gliederung)
- 2.1 Grundrechte (Gliederung)
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