Briefe an Melanie von Franken von ihrem Ehemann General Karl von Franken wärend ihres Besuchs in Rheinweiler und seines Militärdienstes in Villingen
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Franken Nr. 28
Zugang 1954 Nr. 2
65 Nr. 2156
N Franken Nr. 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Franken Nachlass Melanie (1791-1860) und Karl von Franken (1774-1828)
Nachlass Melanie (1791-1860) und Karl von Franken (1774-1828) >> B. Korrespondenz >> Melanie von Franken
September 1823-Oktober 1823
Enthält:
- [Karlsruhe], den 11.09.1823: u.a. Bericht über seinen schlechten Gesundheitszustand, Sorge wegen einer epidemischen Krankheit in Basel, Sorge um seine kranke Mutter, Besuch bei Hofe wegen Anwesenheit des Erbgroßherzogs von Weimar [= Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach, 1783-1853 ?], Besuch bei Familie Struve, Bemerkung zur Reise von Theodor und Eduard [von Rotberg ?];
- Karlsruhe, den 17.09.1823, adressiert nach Rheinweiler: u.a. Abreise von Theodor und Eduard [von Rotberg ?], Bemerkungen zur den Verheiratungsmöglichkeiten für Paulinchen mit der Frage, ob eine Heirat aus Liebe oder aus Freundschaft besser ist, Beispiel für das erbärmliche Verhalten der Generalität, Ärger über einen Brief, Bericht über Ereignisse bei anderen Familien (Seldenck, Neubronn und Zech);
- Karlsruhe, den 22.09.1823: v.a. Mitteilung über seine dienstliche Abreise nach Freiburg und von dort nach Villingen;
- Villingen, den 09.10.1823, adressiert nach Rheinweiler (mit rotem erhaltenen Lacksiegel): Brief, verfasst an seinem 30. Geburtstag, v.a. Bericht über die Glückwünsche von Sommerlatt sowie Dank und Grüße an einzelne Familienmitglieder;
- Villingen, den 12.10.1823, mit Umschlag adressiert nach Rheinweiler (mit rotem erhaltenen Lacksiegel): u.a. Ärger über sein schlechtes Quartier in einem Wirtshaus und das dortige Essen, Kritik an der Wahl des Exerzierplatzes in einer regenreichen Zeit, Besuch mit Etzdorf beim Fürsten [Karl Egon II.] zu Fürstenberg und seiner Schwester [Maria Leopoldine] von Hohenlohe in Donaueschingen;
- Villingen, den 19.10.1823, adressiert nach Rheinweiler (mit rotem erhaltenen Lacksiegel): v.a. Bericht über seine mlitärischen Dienstgeschäfte, Besuch von Markgraf Wilhelm [von Baden, 1792-1859 ?] beim Regiment auf der Durchreise nach Italien, angekündigter Besuch des Großherzogs [Ludwig I. von Baden], "Alles Exerzieren, Manövrieren etc. macht mir nichts aus, aber das Hofiren ist gegen meine Natur.", "[..] treu zu sein, ist warlich hier keine Kunst, dann das Volk sieht uns wie die Caraiben.";
- Villingen, den 24.10.1823: v.a. Mitteilung über seinen militärischen Terminplan, Hoffnung auf ein Treffen mit Melanie und den Kindern im Posthaus zu Offenburg, Bericht über das Wetter, den Besuch des Markgrafen Wilhelm [von Baden, 1792-1859 ?], Zufriedenheit des Großherzogs [Ludwig I. von Baden] mit seinem Dienst;
- Villingen, den 29.10.1823, adressiert nach Rheinweiler: v.a. Mitteilung über die Änderung seines Terminplans durch den Tod der Prinzessin "Amelie" [= Amalie Christiane Luise von Baden, 1776-1823].
- [Karlsruhe], den 11.09.1823: u.a. Bericht über seinen schlechten Gesundheitszustand, Sorge wegen einer epidemischen Krankheit in Basel, Sorge um seine kranke Mutter, Besuch bei Hofe wegen Anwesenheit des Erbgroßherzogs von Weimar [= Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach, 1783-1853 ?], Besuch bei Familie Struve, Bemerkung zur Reise von Theodor und Eduard [von Rotberg ?];
- Karlsruhe, den 17.09.1823, adressiert nach Rheinweiler: u.a. Abreise von Theodor und Eduard [von Rotberg ?], Bemerkungen zur den Verheiratungsmöglichkeiten für Paulinchen mit der Frage, ob eine Heirat aus Liebe oder aus Freundschaft besser ist, Beispiel für das erbärmliche Verhalten der Generalität, Ärger über einen Brief, Bericht über Ereignisse bei anderen Familien (Seldenck, Neubronn und Zech);
- Karlsruhe, den 22.09.1823: v.a. Mitteilung über seine dienstliche Abreise nach Freiburg und von dort nach Villingen;
- Villingen, den 09.10.1823, adressiert nach Rheinweiler (mit rotem erhaltenen Lacksiegel): Brief, verfasst an seinem 30. Geburtstag, v.a. Bericht über die Glückwünsche von Sommerlatt sowie Dank und Grüße an einzelne Familienmitglieder;
- Villingen, den 12.10.1823, mit Umschlag adressiert nach Rheinweiler (mit rotem erhaltenen Lacksiegel): u.a. Ärger über sein schlechtes Quartier in einem Wirtshaus und das dortige Essen, Kritik an der Wahl des Exerzierplatzes in einer regenreichen Zeit, Besuch mit Etzdorf beim Fürsten [Karl Egon II.] zu Fürstenberg und seiner Schwester [Maria Leopoldine] von Hohenlohe in Donaueschingen;
- Villingen, den 19.10.1823, adressiert nach Rheinweiler (mit rotem erhaltenen Lacksiegel): v.a. Bericht über seine mlitärischen Dienstgeschäfte, Besuch von Markgraf Wilhelm [von Baden, 1792-1859 ?] beim Regiment auf der Durchreise nach Italien, angekündigter Besuch des Großherzogs [Ludwig I. von Baden], "Alles Exerzieren, Manövrieren etc. macht mir nichts aus, aber das Hofiren ist gegen meine Natur.", "[..] treu zu sein, ist warlich hier keine Kunst, dann das Volk sieht uns wie die Caraiben.";
- Villingen, den 24.10.1823: v.a. Mitteilung über seinen militärischen Terminplan, Hoffnung auf ein Treffen mit Melanie und den Kindern im Posthaus zu Offenburg, Bericht über das Wetter, den Besuch des Markgrafen Wilhelm [von Baden, 1792-1859 ?], Zufriedenheit des Großherzogs [Ludwig I. von Baden] mit seinem Dienst;
- Villingen, den 29.10.1823, adressiert nach Rheinweiler: v.a. Mitteilung über die Änderung seines Terminplans durch den Tod der Prinzessin "Amelie" [= Amalie Christiane Luise von Baden, 1776-1823].
8 Briefe
Nachlässe
Deutsch
Donaueschingen VS
Freiburg im Breisgau FR
Karlsruhe KA
Offenburg OG
Rheinweiler : Bad Bellingen LÖ
Villingen : Villingen-Schwenningen VS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:04 MESZ
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