Goethe-Institut e. V. (Bestand)
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BArch B 307
call number: B 307
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) >> Organisationen und Verbände >> Auswärtiges
1951-offen
Geschichte des Bestandsbildners: Das Goethe-Institut (GI) wurde 1951 als Nachfolgeinstitution der Deutschen Akademie (DA) gegründet. Seine satzungsgemäßen Aufgaben sind die Förderung der Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, die Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit und die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben.
Finanziert wird das GI aus Mitteln des Auswärtigen Amts und des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung. Ein Rahmenvertrag aus dem Jahr 1976 regelt das Verhältnis zum Auswärtigen Amt und sichert den Status des GI als unabhängige Kulturinstitution.
In den Jahren 1959 und 1960 wurden dem GI auf Initiative der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes alle bis dahin im Ausland tätigen deutschen Kulturinstitutionen angegliedert.
Nach der Fusion mit Inter Nationes (B 364) im Januar 2001 erfolgte die Umbenennung in Goethe-Institut Inter Nationes e.V. Im Juli 2003 beschloß die Mitgliederversammlung die Wiedereinführung des Namens "Goethe-Institut" für die fusionierte Institution.
Präsidenten des Goethe-Instituts:
Kurt Magnus (1951 - 1962)
Max Grasmann (1962 - 1963)
Peter H. Pfeiffer (1963 - 1971)
Hans v. Herwarth (1971 - 1977)
Klaus v. Bismarck (1977 - 1989)
Hans Heigert (1989 - 1993)
Hilmar Hoffmann (1993 - 2001)
Jutta Limbach (seit 2002).
Literatur: Eckard Michels.- Von der Deutschen Akademie zum Goethe-Institut. Sprach- und auswärtige Kulturpolitik 1923-1960, München 2005
Stand: Oktober 2005
Bestandsbeschreibung: Präsident 1965-1989, Präsidium/Vorstand/Beirat 1951-1984, Jahresberichte 1991-2000, Zweigstellen-Korrespondenz 1959-1998, Referatsakten 1948-2002, darunter Mitgliederversammlungen, Korrespondenz, Presse, Zeitschriften und Presseausschnittsammlungen, Reden, Gutachten, Organisationsunterlagen, Geschäftsordnung, Inspektionsberichte, Planungsbesprechungen, Kunstdisco Seoul 1988-1991; Nachlass Maurer
Stand: 2012
Erschließungszustand: Teilfindbuch (retrokonvertiert), Abgabelisten
Zitierweise: BArch B 307/...
Finanziert wird das GI aus Mitteln des Auswärtigen Amts und des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung. Ein Rahmenvertrag aus dem Jahr 1976 regelt das Verhältnis zum Auswärtigen Amt und sichert den Status des GI als unabhängige Kulturinstitution.
In den Jahren 1959 und 1960 wurden dem GI auf Initiative der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes alle bis dahin im Ausland tätigen deutschen Kulturinstitutionen angegliedert.
Nach der Fusion mit Inter Nationes (B 364) im Januar 2001 erfolgte die Umbenennung in Goethe-Institut Inter Nationes e.V. Im Juli 2003 beschloß die Mitgliederversammlung die Wiedereinführung des Namens "Goethe-Institut" für die fusionierte Institution.
Präsidenten des Goethe-Instituts:
Kurt Magnus (1951 - 1962)
Max Grasmann (1962 - 1963)
Peter H. Pfeiffer (1963 - 1971)
Hans v. Herwarth (1971 - 1977)
Klaus v. Bismarck (1977 - 1989)
Hans Heigert (1989 - 1993)
Hilmar Hoffmann (1993 - 2001)
Jutta Limbach (seit 2002).
Literatur: Eckard Michels.- Von der Deutschen Akademie zum Goethe-Institut. Sprach- und auswärtige Kulturpolitik 1923-1960, München 2005
Stand: Oktober 2005
Bestandsbeschreibung: Präsident 1965-1989, Präsidium/Vorstand/Beirat 1951-1984, Jahresberichte 1991-2000, Zweigstellen-Korrespondenz 1959-1998, Referatsakten 1948-2002, darunter Mitgliederversammlungen, Korrespondenz, Presse, Zeitschriften und Presseausschnittsammlungen, Reden, Gutachten, Organisationsunterlagen, Geschäftsordnung, Inspektionsberichte, Planungsbesprechungen, Kunstdisco Seoul 1988-1991; Nachlass Maurer
Stand: 2012
Erschließungszustand: Teilfindbuch (retrokonvertiert), Abgabelisten
Zitierweise: BArch B 307/...
Goethe-Institut e. V. (GI), 1951-
1422 Aufbewahrungseinheiten; 128,8 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ