Geburtsbrief: Susanna Rappoldt
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5278
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1600 Januar 23, Mittwoch, stilo veteri
Regest: Bürgermeister und Rat der fürstl. Stadt Crailsheim in der Herrschaft Brandenburg bekennen: Hans Müller, Kürschner, der sich mit seiner Hausfrau Susanna, ehelicher Tochter des gewesenen Zieglers Lienhard Rappoldt, anderswo häuslich niederzulassen vorhat, bittet um Geburtsbrief usw. für sein Eheweib. Die von ihm benannten Zeugen Philipp Ritter des Rats und Sigmund Keller, Bürger und Gastgeber zur Sonne in Crailsheim, werden bei ihren Pflichten gegen den Markgrafen Georg Friedrich zu Brandenburg befragt und erklären, dass vor ungefähr 28 Jahren Lienhard Rappoldt in Crailsheim sich mit Margaretha Engelhardt, Tochter des Melchior Engelhardt, Bürgers und Sattlers zu Crailsheim, ledigen Standes, verheiratet habe. Nach dem Gottesdienst in der gewöhnlichen Pfarrkirche sei die Mahlzeit bei Heinrich Werner, Gastgeber zur Rose in Crailsheim gehalten worden. Neben andern Kindern haben sie in ihrer Ehe die Susanna Rappoldt bekommen. Diese sei von der edlen Frau Susanna, Ehefrau des Hans von Dolau zu Jachsheim (= Jagstheim?) aus der Tauf gehoben worden. Sie sei später bei dieser Dote (= Patin) 5 Jahre in deren Diensten gewesen. Sie ist von freier Geburt.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Eingelegt den 1. August 1601.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Eingelegt den 1. August 1601.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Ausstellungsort: Crailsheim
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Crailsheim
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Crailsheim
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ