Georg Mertelin und Jakob Kayser, beide des Gerichts und Pfleger des St. Katharinen-Spitals zu Stuttgart, Hans Hermann der Bach(-müller), Hans Ernst und Hans Schwartz als die drei Müller zu Berg, Konrad Küene, Buchbinder, Hans Vilsinger, Mattheis Steeb, Magister Johann Grabiusgaden, Werner Federspiel, Michel Egen, Klaus Rienhardt, Gall Hirt d.Ä., Sebastian und Samson die Kärcher, Brüder, für sich selbst, sowie Bonaventura Vernlin und Klaus Renninger als Pfleger der Kinder Veit Kübels zu Stuttgart, verzichten auf die Grundstücke, die Hz. Ludwig 1572 zum Bau des Rennwegs einziehen und durch den Feldmesser Hans Koch gen. Glerin vermessen sowie durch die fünf geschworenen Schauer des 'Unbaus' zu Stuttgart schätzen ließ. Der Empfang der einzelnen Entschädigungsbeträge in Höhe von insgesamt 554 lb 18 ß 10 h wird dem Kastkeller zu Stuttgart, Andreas Fauß, quittiert.
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Georg Mertelin und Jakob Kayser, beide des Gerichts und Pfleger des St. Katharinen-Spitals zu Stuttgart, Hans Hermann der Bach(-müller), Hans Ernst und Hans Schwartz als die drei Müller zu Berg, Konrad Küene, Buchbinder, Hans Vilsinger, Mattheis Steeb, Magister Johann Grabiusgaden, Werner Federspiel, Michel Egen, Klaus Rienhardt, Gall Hirt d.Ä., Sebastian und Samson die Kärcher, Brüder, für sich selbst, sowie Bonaventura Vernlin und Klaus Renninger als Pfleger der Kinder Veit Kübels zu Stuttgart, verzichten auf die Grundstücke, die Hz. Ludwig 1572 zum Bau des Rennwegs einziehen und durch den Feldmesser Hans Koch gen. Glerin vermessen sowie durch die fünf geschworenen Schauer des 'Unbaus' zu Stuttgart schätzen ließ. Der Empfang der einzelnen Entschädigungsbeträge in Höhe von insgesamt 554 lb 18 ß 10 h wird dem Kastkeller zu Stuttgart, Andreas Fauß, quittiert.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 U 100
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414)
1573 Februar 4 (Di n. Purific. Mariae)
Archiv Stuttgart W. Lade B. 12. Büschel
Urkunden
Egen, Michel
Ernst, Hans
Fauß, Andreas
Federspiel, Werner
Glerin s. Koch
Grabiusgaden; Johann
Hermann, Hans
Hirt, Gall d. Ä.
Kärcher, Samson
Kärcher, Sebastian
Kayer; Jakob
Koch, Hans gen. Glerin
Kübel; Veit
Küene; Konrad
Mertelin, Georg
Metzger, Gall
Renninger; Klaus
Rienhardt; Klaus
Schwartz, Hans
Siegelsbacher; Zacharias
Steeb, Mattheis
Vernlin; Bonaventura
Vilsinger, Hans
Weinmann; Adam
Weinmann; Anna
Weissgerber; Anna
Weissgerber; Michel
Berg : Stuttgart S
Stuttgart S; Spital
Grundstücksverkauf
Grundstücksverzicht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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- 1 Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414) (Gliederung)