Marineleitung / Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) - Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (Bestand)
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BArch RM 6
call number: RM 6
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsmarine und Kriegsmarine >> Spitzenbehörden
1919 - 1945
Geschichte des Bestandsbildners: Am 21.3. 1919 wurde als Spitzenbehörde der Marine die Admiralität einge- richtet, deren Chef gleichberechtigt neben dem Chef der Heersleitung stand. Am 15.9. 1920 wurde die Admiralität in Marineleitung (ML) und am 1.6. 1935 in Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) umbenannt. An der Spitze des OKM stand der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (ObdM).
Bestandsbeschreibung: Mit Erlass des Reichspräsidenten vom 21. März 1919 wurde als Spitzenbehörde der Marine die dem Reichswehrminister unterstellte Admiralität eingerichtet, deren Chef seit 1. Oktober 1919 gleichberechtigt neben dem Chef der Heeresleitung stand. Sie wurde am 15. September 1920 in Marineleitung (ML), dann zum 1. Juni 1935 in Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) umbenannt. An seiner Spitze stand der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (ObdM).
Inhaltliche Charakterisierung: Von Handakten des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine sind bruchstückhaft nur die des Großadmirals Erich Raeder zu Führungs-, Personal- und Schiffbaufragen ins Bundesarchiv gelangt. Außerdem sind Organisationsunterlagen, Befehle, Operationsakten, Unterlagen über Mobilmachungs- und Attachéangelegenheiten sowie über den Spanischen Bürgerkrieg überliefert. Vom General der Luftwaffe beim ObdM ist das Kriegstagebuch von August 1939 bis August 1944 in Abschrift erhalten. Speziell für die Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg sind darüber hinaus Unterlagen über die Abwicklung des Reichsmarineamtes, Dokumente zum Waffenstillstand, Akten über Schadensersatzforderungen anderer Länder, Kriegsgefangenen- und Interniertenangelegenheiten sowie militärpolitische Berichte über innere Unruhen (Novemberrevolution, Kapp-Putsch) vorhanden.
Erschließungszustand: Invenio
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
8,8 lfm 453 AE
Zitierweise: BArch RM 6/...
Bestandsbeschreibung: Mit Erlass des Reichspräsidenten vom 21. März 1919 wurde als Spitzenbehörde der Marine die dem Reichswehrminister unterstellte Admiralität eingerichtet, deren Chef seit 1. Oktober 1919 gleichberechtigt neben dem Chef der Heeresleitung stand. Sie wurde am 15. September 1920 in Marineleitung (ML), dann zum 1. Juni 1935 in Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) umbenannt. An seiner Spitze stand der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (ObdM).
Inhaltliche Charakterisierung: Von Handakten des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine sind bruchstückhaft nur die des Großadmirals Erich Raeder zu Führungs-, Personal- und Schiffbaufragen ins Bundesarchiv gelangt. Außerdem sind Organisationsunterlagen, Befehle, Operationsakten, Unterlagen über Mobilmachungs- und Attachéangelegenheiten sowie über den Spanischen Bürgerkrieg überliefert. Vom General der Luftwaffe beim ObdM ist das Kriegstagebuch von August 1939 bis August 1944 in Abschrift erhalten. Speziell für die Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg sind darüber hinaus Unterlagen über die Abwicklung des Reichsmarineamtes, Dokumente zum Waffenstillstand, Akten über Schadensersatzforderungen anderer Länder, Kriegsgefangenen- und Interniertenangelegenheiten sowie militärpolitische Berichte über innere Unruhen (Novemberrevolution, Kapp-Putsch) vorhanden.
Erschließungszustand: Invenio
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
8,8 lfm 453 AE
Zitierweise: BArch RM 6/...
Oberbefehlshaber der Kriegsmarine (Obdm), 1919-1945
3589 Aufbewahrungseinheiten; 11,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RM 3 Reichsmarineamt
RM 7 Seekriegsleitung
RM 8 Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine
N 164 Nachlass Michaelis, William
N 173 Nachlass Behncke, Paul
N 374 Nachlass Friedeburg, Hans- Georg von
N 391 Nachlass Raeder, Erich
Amtliche Druckschriften: Marineverordnungsblatt, 1920-1945
Ranglisten der Deutschen Reichsmarine 1921-1928
Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine 1935-1936
Dienstvorschriften (M.Dv.) Nr. 1-970
RMD 10 Reichswehrministerium/ Marineleitung OKM/ Oberbefehlshaber der Kriegsmarine/ ObdM
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/ Va., Bd. 37
Güth, Rolf: Die Marine des Deutschen Reiches 1919-1939. Frankfurt/Main 1972
Dülffer, Jost: Weimar, Hitler und die Marine. Reichspolitik und Flottenbau 1920-1939. Düsseldorf 1973
Rahn, Werner: Reichsmarine und Landesverteidigung 1919-1928. München 1976
Dreeßen, Carl: Die deutsche Flottenrüstung in der Zeit nach dem Vertrag von Versailles bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges und ihre Darstellung und Behandlung im Nürnberger Prozeß von 1945/46. Hamburg 2000
RM 7 Seekriegsleitung
RM 8 Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine
N 164 Nachlass Michaelis, William
N 173 Nachlass Behncke, Paul
N 374 Nachlass Friedeburg, Hans- Georg von
N 391 Nachlass Raeder, Erich
Amtliche Druckschriften: Marineverordnungsblatt, 1920-1945
Ranglisten der Deutschen Reichsmarine 1921-1928
Ranglisten der Deutschen Kriegsmarine 1935-1936
Dienstvorschriften (M.Dv.) Nr. 1-970
RMD 10 Reichswehrministerium/ Marineleitung OKM/ Oberbefehlshaber der Kriegsmarine/ ObdM
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/ Va., Bd. 37
Güth, Rolf: Die Marine des Deutschen Reiches 1919-1939. Frankfurt/Main 1972
Dülffer, Jost: Weimar, Hitler und die Marine. Reichspolitik und Flottenbau 1920-1939. Düsseldorf 1973
Rahn, Werner: Reichsmarine und Landesverteidigung 1919-1928. München 1976
Dreeßen, Carl: Die deutsche Flottenrüstung in der Zeit nach dem Vertrag von Versailles bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges und ihre Darstellung und Behandlung im Nürnberger Prozeß von 1945/46. Hamburg 2000
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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