Nordbadische Bildnissammlung (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, J-Ae
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Sonderbestände >> Abbildungen (Bilder, Fotos, Postkarten) >> Bildersammlungen >> Personen
(17. - 19. Jahrhundert), 1995 - 2007
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand wurde in den 1990ern Jahren erstellt als Fortsetzung der Oberbadischen Bildnissammlung von Rudolf Keller (J-Ad), die aufgrund der Verluste im Zweiten Weltkrieg in den adeligen Schlössern nun dokumentarischen Wert besitzt.
Inhalt und Bewertung
Fotografien von vorwiegend Gemälden aus adeligen Schlössern mit Porträts, u.a. von Gemmingen, von Berlichingen, von Racknitz, Göler von Ravensburg und Verwandter etc.
66 Nummern Fotos als Abzüge, Negative, Kontakte und Colordias
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand wurde in den 1990ern Jahren als Fortsetzung der Oberbadischen Bildnissammlung von Rudolf Keller (J-Ad) erstellt. Die Sammlung von Rudolf Keller besitzt aufgrund der Verluste im Zweiten Weltkrieg in den adeligen Schlössern mittlerweile dokumentarischen Wert. Daher erschien es zweckmäßig und sinnvoll zum Schutz und zur ergänzenden Überlieferung die vorhandene Sammlung im Generallandesarchiv Karlsruhe systematisch auszubauen. Gleichzeitig sollen die Aufnahmen von originalen Porträts meist adeliger Personen als Quellenmaterial Wissenschaftlern, Heimat- und Familienforschern im Generallandesarchiv Karlsruhe auf diese Weise zur Verfügung stehen können. Das Projekt wurde von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg gefördert. Eine Fortsetzung des Projekts nach Abschluss der Förderung ist nicht systematisch geschehen. Es folgten nur kleinere Erweiterungen. Vorgesehen waren für das Projekt die Adelssitze des nördlichen Oberrheingebiets und Kraichgaus, die beim Auftrag 1937 nicht miteinbezogen worden waren. So entstanden in den 1990er Jahren durch den Mitarbeiter des Stadtarchivs Heilbronn, Mathäus Jehle, Fotografien von vorwiegend Gemälden mit Porträts von Familienangehörigen der Freiherren von Gemmingen, von Berlichingen, von Racknitz, Göler von Ravensburg und Verwandter etc. Angefertigt wurden jeweils schwarz-weiß Negative im Format 6x6 und 6x9 cm mit zugehörigen Kontaktabzügen sowie Abzüge (einzeln im Format 13x18 cm). Teilweise wurde zusätzlich ein Colordia im Format 6x6 cm angefertigt. Für die nähere Bestimmung sind durch Mitarbeiter des Generallandesarchivs bei Vorbesichtigungen Datenkarten angelegt worden, die neben dargesteller Person, den Standort, den Eigentümer, Maße, Schäden und Art der Darstellung benennen und beschreiben. Im Juli 2023 wurden die Informationen von den Info- und Datenkarten in ein elektronisches Format übertragen und wo nötig ergänzt. Die Sammlung gliedert sich alphabetisch nach Familiennamen bzw. bei verheirateten Frauen nach dem Familienamen des Ehemanns. Jedes Porträt erhielt eine eigene Nummer, sodass dieselbe Nummer sowohl als Abzug als auch als Negativ mit Kontaktabzug oder Colordia vorliegen kann. Bei jedem Porträt ist vermerkt, ob es als Abzug, Negativ oder Colordia im Archiv vorliegt. Karlsruhe, im Juli 2023 Sara Diedrich
Der Bestand wurde in den 1990ern Jahren erstellt als Fortsetzung der Oberbadischen Bildnissammlung von Rudolf Keller (J-Ad), die aufgrund der Verluste im Zweiten Weltkrieg in den adeligen Schlössern nun dokumentarischen Wert besitzt.
Inhalt und Bewertung
Fotografien von vorwiegend Gemälden aus adeligen Schlössern mit Porträts, u.a. von Gemmingen, von Berlichingen, von Racknitz, Göler von Ravensburg und Verwandter etc.
66 Nummern Fotos als Abzüge, Negative, Kontakte und Colordias
Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand wurde in den 1990ern Jahren als Fortsetzung der Oberbadischen Bildnissammlung von Rudolf Keller (J-Ad) erstellt. Die Sammlung von Rudolf Keller besitzt aufgrund der Verluste im Zweiten Weltkrieg in den adeligen Schlössern mittlerweile dokumentarischen Wert. Daher erschien es zweckmäßig und sinnvoll zum Schutz und zur ergänzenden Überlieferung die vorhandene Sammlung im Generallandesarchiv Karlsruhe systematisch auszubauen. Gleichzeitig sollen die Aufnahmen von originalen Porträts meist adeliger Personen als Quellenmaterial Wissenschaftlern, Heimat- und Familienforschern im Generallandesarchiv Karlsruhe auf diese Weise zur Verfügung stehen können. Das Projekt wurde von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg gefördert. Eine Fortsetzung des Projekts nach Abschluss der Förderung ist nicht systematisch geschehen. Es folgten nur kleinere Erweiterungen. Vorgesehen waren für das Projekt die Adelssitze des nördlichen Oberrheingebiets und Kraichgaus, die beim Auftrag 1937 nicht miteinbezogen worden waren. So entstanden in den 1990er Jahren durch den Mitarbeiter des Stadtarchivs Heilbronn, Mathäus Jehle, Fotografien von vorwiegend Gemälden mit Porträts von Familienangehörigen der Freiherren von Gemmingen, von Berlichingen, von Racknitz, Göler von Ravensburg und Verwandter etc. Angefertigt wurden jeweils schwarz-weiß Negative im Format 6x6 und 6x9 cm mit zugehörigen Kontaktabzügen sowie Abzüge (einzeln im Format 13x18 cm). Teilweise wurde zusätzlich ein Colordia im Format 6x6 cm angefertigt. Für die nähere Bestimmung sind durch Mitarbeiter des Generallandesarchivs bei Vorbesichtigungen Datenkarten angelegt worden, die neben dargesteller Person, den Standort, den Eigentümer, Maße, Schäden und Art der Darstellung benennen und beschreiben. Im Juli 2023 wurden die Informationen von den Info- und Datenkarten in ein elektronisches Format übertragen und wo nötig ergänzt. Die Sammlung gliedert sich alphabetisch nach Familiennamen bzw. bei verheirateten Frauen nach dem Familienamen des Ehemanns. Jedes Porträt erhielt eine eigene Nummer, sodass dieselbe Nummer sowohl als Abzug als auch als Negativ mit Kontaktabzug oder Colordia vorliegen kann. Bei jedem Porträt ist vermerkt, ob es als Abzug, Negativ oder Colordia im Archiv vorliegt. Karlsruhe, im Juli 2023 Sara Diedrich
67 Bilder (Nr. 1-67)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ