Pirkl, Fritz (Bestand)
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Pirkl Fritz:01
Archiv für Christlich-Soziale Politik (Archivtektonik) >> A. Personen der Zeitgeschichte >> Nachlässe
Beschreibung: CSU, CSA, Stadtratsfraktion Nürnberg, JU, Deutschland- und Außenpolitik, Hanns-Seidel-Stiftung, MdEP, Staatsminister, Korrespondenz, Reden, Artikel, Interviews, Wahlen, Persönliches 1956-1993
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 13.08.1925 - 19.08.1993
Biogramm: Dr. phil., Diplom-Psychologe, MdL, MdEP, Staatsminister
1943-1945 Kriegsdienst, 1945 Aufbau der Katholischen Jugend in Nürnberg, 1946-1952 Studium der Psychologie, Volkswirtschaft und Geschichte in Würzburg und Erlangen, 1950 Diplomexamen in Psychologie, 1952 Promotion, 1952 als Erziehungs- und Wirtschaftsberater, 1954-1964 bei verschiedenen Dienststellen der Arbeitsverwaltung tätig
1949 Mitglied der CSU und der JU, 1952-1957 stv. und 1957-1961 Vorsitzender der JU Bayern, 1952-1959 Stadtrat in Nürnberg, 1955-1991 Mitglied der CSU-Landesvorstandschaft, 1958-1984 MdL, 1960-1963, stv. Bundesvorsitzender der JU, 1963-1991 Mitglied des CSU-Präsidiums, 1964 Staatssekretär, 1966-1986 Bayerischer Staatsminister für Arbeit und Sozialordnung; 1966/1967-1993 Mitbegründer und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung e.V., 1969-1989 Landesvorsitzender der CSA, 1970-1993 Präsident der Katholischen Männer Deutschlands; 1984-1986 Mitglied des Stiftungsrats der Sudentendeutschen Stiftung, 1984-1993 MdEP, 1989-1991 Sprecher der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 13.08.1925 - 19.08.1993
Biogramm: Dr. phil., Diplom-Psychologe, MdL, MdEP, Staatsminister
1943-1945 Kriegsdienst, 1945 Aufbau der Katholischen Jugend in Nürnberg, 1946-1952 Studium der Psychologie, Volkswirtschaft und Geschichte in Würzburg und Erlangen, 1950 Diplomexamen in Psychologie, 1952 Promotion, 1952 als Erziehungs- und Wirtschaftsberater, 1954-1964 bei verschiedenen Dienststellen der Arbeitsverwaltung tätig
1949 Mitglied der CSU und der JU, 1952-1957 stv. und 1957-1961 Vorsitzender der JU Bayern, 1952-1959 Stadtrat in Nürnberg, 1955-1991 Mitglied der CSU-Landesvorstandschaft, 1958-1984 MdL, 1960-1963, stv. Bundesvorsitzender der JU, 1963-1991 Mitglied des CSU-Präsidiums, 1964 Staatssekretär, 1966-1986 Bayerischer Staatsminister für Arbeit und Sozialordnung; 1966/1967-1993 Mitbegründer und Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung e.V., 1969-1989 Landesvorsitzender der CSA, 1970-1993 Präsident der Katholischen Männer Deutschlands; 1984-1986 Mitglied des Stiftungsrats der Sudentendeutschen Stiftung, 1984-1993 MdEP, 1989-1991 Sprecher der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament
27,5 lfd m
Bestand
Literatur: Dem Menschen dienen: Sozialpolitik aus christlicher Verantwortung. Reden und Aufsätze von Dr. Fritz Pirkl, hg. v. Heinz Ströer u. Walter Spaeth, 1984; Menschenwürde - Soziale Gerechtigkeit - Europa. Festschrift für Fritz Pirkl zum 60. Geburtstag, hg. v. der Hanns-Seidel-Stiftung, 1985; Die JU-Landesvorsitzenden im Profil - Biographische Skizzen: Fritz Pirkl (1957-1961), in: 50 Jahre Junge Union Bayern. Zukunft einer Volkspartei, hg. v. der Jungen Union, München 1997, S. 69ff; Thomas Schlemmer: Pirkl, Fritz in: NDB 20 (2001) S. 476f.; ders., in: hg. v. Winfrid Becker, Günter Buchstab, Anselm Doering-Manteuffel, Rudolf Morsey, Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland, Paderborn 2002, S. 344; Biographie in: Geschichte des Bayerischen Parlaments 1819-2003; Biographischer Artikel in Munzinger-Archiv.
Fritz Pirkl, Europa - Anwalt der Dritten Welt, in: Europa - unsere Zukunft. Ein Traum wird Wirklichkeit, hg. v. Werner Münch u.a., 1989, S. 136-146
Fritz Pirkl, Europa - Anwalt der Dritten Welt, in: Europa - unsere Zukunft. Ein Traum wird Wirklichkeit, hg. v. Werner Münch u.a., 1989, S. 136-146
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 08:35 MESZ