Der öffentliche Notar Gumbert Fabri von Wildungen beurkundet: In seiner und der beigezogenen Zeugen Gegenwart hat Wilhelm Kircher, Generalvikar des Würzburger Bischofs Johannes [von Brunn], als oberster Schiedsrichter seinen Urteilspruch im Streit zwischen dem Abt Gerhard [Klinkhart], dem Prior Karl von Eich (Eych) und dem Kustos Martin von Ottersbach des Klosters St. Stephan auf der einen Seite sowie dem Pfarrer zu Veitshöchheim (Hochem) Vinzenz von der Mühlen (de Molendino) auf der anderen Seite wegen der dem Pfarrer vom Kloster jedes Jahr zu entrichtenden Gefälle verkündet und von dem Notar beurkunden lassen. Zeugen: Konrad Behling, Vikar im Stift Neumünster, Peter Rutling, Kleriker, und der Laie Konrad von Retzstadt (Reczstad). Aussteller: Gumbert Fabri von Wildungen. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der öffentliche Notar Gumbert Fabri von Wildungen beurkundet: In seiner und der beigezogenen Zeugen Gegenwart hat Wilhelm Kircher, Generalvikar des Würzburger Bischofs Johannes [von Brunn], als oberster Schiedsrichter seinen Urteilspruch im Streit zwischen dem Abt Gerhard [Klinkhart], dem Prior Karl von Eich (Eych) und dem Kustos Martin von Ottersbach des Klosters St. Stephan auf der einen Seite sowie dem Pfarrer zu Veitshöchheim (Hochem) Vinzenz von der Mühlen (de Molendino) auf der anderen Seite wegen der dem Pfarrer vom Kloster jedes Jahr zu entrichtenden Gefälle verkündet und von dem Notar beurkunden lassen. Zeugen: Konrad Behling, Vikar im Stift Neumünster, Peter Rutling, Kleriker, und der Laie Konrad von Retzstadt (Reczstad). Aussteller: Gumbert Fabri von Wildungen. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 333/2
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1422 Oktober 23
Urkunden
ger
Überlieferung: Insert
Ausstellungsort: Würzburg
Unternummer: 2
Medium: A = Analoges Archivalie
Ausstellungsort: Würzburg
Unternummer: 2
Medium: A = Analoges Archivalie
Martin V., Papst
Mühlen, Vinzenz von der, Veitshöchheim, Pfarrer
Klinkhart, Gerhard, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Kircher, Wilhelm, Würzburg, Bischof, Generalvikar
Brunn, Johannes von, Würzburg, Bischof
Eich, Karl von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Prior
Ottersbach, Martin von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Kustos
Wechmar, Heinrich von, Würzburg, Domherr
Pfutzinger, Ludwig, Würzburg, Stift Haug, Kanoniker
Giech, Demetrius von, Würzburg, Domherr
Adolfi, Johannes, Würzburg, Stift Haug, Kanoniker
Behling, Konrad, Würzburg, Stift Neumünster, Vikar
Rutling, Peter, Kleriker
Retzstadt, Konrad von
Fabri von Wildungen, Gumbert, Notar, öffentlicher
Rubin, Heinrich, Würzburg, Bischof, Konsistorium, Anwalt
Heußler, Nikolaus
Rutling, Peter, Notar, öffentlicher
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Pfarrer
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Pfarrkirche
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Kustos
Würzburg, Hof, Katzenwicker
Würzburg, Bischof
Würzburg, Bischof, Generalvikar
Würzburg, Bischof, Konsistorium, Anwalt
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Würzburg, Stift, Haug, Kanoniker
Würzburg, Stift, Neumünster, Vikar
Würzburg, Maß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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