C Rep. 110-02 Magistrat von Berlin, Hauptplanträger (Bestand)
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C Rep. 110-02
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen
Vorwort: C Rep. 110-02 - Magistrat von Berlin, Hauptplanträger
1. Behördengeschichte
Am 25. Oktober 1963 beschloss der Magistrat die Bildung des "Hauptplanträgers" als Fachabteilung im Ressort des Stadtrats für Bauwesen und Investitionen zum 1. Januar 1964 sowie die gleichzeitige Auflösung der Aufbauleitung Stadtzentrum. Der Hauptplanträger war verantwortlich für alle Baumaßnahmen im Stadtzentrum. Erster Leiter wurde Klaus Sbrzesny, dessen Funktion ab Februar 1966 der Stadtrat Fritz Strutzke mit übernahm. Der Hauptplanträger war jetzt als Hauptinvestitionsträger zuständig für die Koordinierung der einzelnen Investitionsvorhaben sowie für die gemeinsam zu nutzenden Anlagen und Einrichtungen. Er gliederte sich in folgende Bereiche: Leitung, Planung, Ökonomie, Verlagerung, Betreuung der Investitionskomplexe. Zum Jahresende 1966 übernahm Stadtrat Hermann Wern die Leitung des Bereichs. Ihm folgte von 1968 bis 1976 Klaus Fiedler im Amt.
Ab Februar 1974 übernahm der Hauptplanträger mit seiner nachgeordneten Einrichtung "Hauptauftraggeber Berlin" die Aufgaben des komplexen Wohnungsneubaues in der Hauptstadt der DDR. Darüber hinaus oblagen ihm auch Investitionen außerhalb des komplexen Wohnungsneubaus. Der Bereich Hauptplanträger gliederte sich in die Bereiche: "Büro des Stadtrates", "Investitionsplanung", "Gutachterstelle des Magistrats für den komplexen Wohnungsbau" und "Investitionen des sozialen und kulturellen Bereiches" und "Grundstücksbewertungsstelle des Magistrats".
Der Hauptplanträger wurde zum 31. Dezember 1977 aufgelöst. Die Aufgaben der Gutachterstelle und die Grundstücksbewertungsstelle wurden dem Stellvertreter des Bezirksbaudirektors für komplexen Wohnungsbau zugeordnet.
Die Unterlagen des Hauptplanträgers wurden dem Verwaltungsarchiv des Magistrats in den Jahren 1965 bis 1982 übergeben
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand enthält 130 Akten (3,15 lfm) mit einer Laufzeit 1958 – 1977 (1985). Im Bestand "Bezirksbauamt Berlin" (C Rep. 110) sind noch unbearbeitete Unterlagen des Hauptplanträgers vorhanden.
Er beinhaltet Akten der Leitung bzw. der Stadtbauleitung, welche Verträge, Arbeitsanweisungen und Protokolle beinhalten. Darüber hinaus sind Akten des Stadtrates, betr. den Komplexen Wohnungsbau und des Hauptauftraggebers, sowie Eingabenanalysen, Arbeitsberatungen, Kaderarbeit, Qualifizierung, Statistik vorhanden. Sowohl zur Planung und Koordinierung von Investitionen als auch zu verschiedenen Investitionsobjekten (wie die Lückenschließung Wallstraße, Stadtzentrum Berlin, Komische Oper, Restaurant und Café „Moskau“), sowie zur Verlagerung und zum Erwerb von Grundstücken sind Akten überliefert.
Er ist über die Findmittel Augias-Datenbank und Findbuch zugänglich.
Er ist wie folgt zu zitieren: LAB C Rep. 110-02 Nr. xxx.
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 Magistrat von Berlin, Oberbürgermeister
LAB C Rep. 110 Magistrat von Berlin, Bezirksbauamt Berlin
4. Literatur
Dokumentation komplexer Wohnungsbau 1971-1985 in Berlin, hrsg. vom Bund der Architekten - Bezirksgruppe Berlin, Berlin 1986.
Berlin, März 2009 / September 2023 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Am 25. Oktober 1963 beschloss der Magistrat die Bildung des "Hauptplanträgers" als Fachabteilung im Ressort des Stadtrats für Bauwesen und Investitionen zum 1. Januar 1964 sowie die gleichzeitige Auflösung der Aufbauleitung Stadtzentrum. Der Hauptplanträger war verantwortlich für alle Baumaßnahmen im Stadtzentrum. Erster Leiter wurde Klaus Sbrzesny, dessen Funktion ab Februar 1966 der Stadtrat Fritz Strutzke mit übernahm. Der Hauptplanträger war jetzt als Hauptinvestitionsträger zuständig für die Koordinierung der einzelnen Investitionsvorhaben sowie für die gemeinsam zu nutzenden Anlagen und Einrichtungen. Er gliederte sich in folgende Bereiche: Leitung, Planung, Ökonomie, Verlagerung, Betreuung der Investitionskomplexe. Zum Jahresende 1966 übernahm Stadtrat Hermann Wern die Leitung des Bereichs. Ihm folgte von 1968 bis 1976 Klaus Fiedler im Amt.
Ab Februar 1974 übernahm der Hauptplanträger mit seiner nachgeordneten Einrichtung "Hauptauftraggeber Berlin" die Aufgaben des komplexen Wohnungsneubaues in der Hauptstadt der DDR. Darüber hinaus oblagen ihm auch Investitionen außerhalb des komplexen Wohnungsneubaus. Der Bereich Hauptplanträger gliederte sich in die Bereiche: "Büro des Stadtrates", "Investitionsplanung", "Gutachterstelle des Magistrats für den komplexen Wohnungsbau" und "Investitionen des sozialen und kulturellen Bereiches" und "Grundstücksbewertungsstelle des Magistrats".
Der Hauptplanträger wurde zum 31. Dezember 1977 aufgelöst. Die Aufgaben der Gutachterstelle und die Grundstücksbewertungsstelle wurden dem Stellvertreter des Bezirksbaudirektors für komplexen Wohnungsbau zugeordnet.
Die Unterlagen des Hauptplanträgers wurden dem Verwaltungsarchiv des Magistrats in den Jahren 1965 bis 1982 übergeben
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand enthält 130 Akten (3,15 lfm) mit einer Laufzeit 1958 – 1977 (1985). Im Bestand "Bezirksbauamt Berlin" (C Rep. 110) sind noch unbearbeitete Unterlagen des Hauptplanträgers vorhanden.
Er beinhaltet Akten der Leitung bzw. der Stadtbauleitung, welche Verträge, Arbeitsanweisungen und Protokolle beinhalten. Darüber hinaus sind Akten des Stadtrates, betr. den Komplexen Wohnungsbau und des Hauptauftraggebers, sowie Eingabenanalysen, Arbeitsberatungen, Kaderarbeit, Qualifizierung, Statistik vorhanden. Sowohl zur Planung und Koordinierung von Investitionen als auch zu verschiedenen Investitionsobjekten (wie die Lückenschließung Wallstraße, Stadtzentrum Berlin, Komische Oper, Restaurant und Café „Moskau“), sowie zur Verlagerung und zum Erwerb von Grundstücken sind Akten überliefert.
Er ist über die Findmittel Augias-Datenbank und Findbuch zugänglich.
Er ist wie folgt zu zitieren: LAB C Rep. 110-02 Nr. xxx.
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 Magistrat von Berlin, Oberbürgermeister
LAB C Rep. 110 Magistrat von Berlin, Bezirksbauamt Berlin
4. Literatur
Dokumentation komplexer Wohnungsbau 1971-1985 in Berlin, hrsg. vom Bund der Architekten - Bezirksgruppe Berlin, Berlin 1986.
Berlin, März 2009 / September 2023 Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ