Unterlagen insbesondere betr. die Errichtung und den Zweck eines Seminars, Aufnahmebedingungen, Studien- und Hausordnung, Weihe, Seminaristenangelegenheiten (u.a. Dispense) und Seminarleben (Visitation)
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AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.2.3. Seminarleitung und -verwaltung allgemein
1709-1807
Enthält: U.a. - Römischer Dispens von der geistlichen Laufbahn für den Theologiestudenten Hermann Uphoff aus Recklinghausen wegen einer Behinderung am Bein, 16.11.1709, und dies- bezüglicher Schriftwechsel, 1709-1710- Zwei Erlasse des Erzbischofs Clemens August, 1738: Be- dingungen des Examens für die Zulassung von Weihekandida- ten mit Patrimonialtitel, 22.9.: Bedingungen eines zumindest einjährigen Seminaraufenthalts auf eigene Kosten für die Zu- lassung von auf Patrimonial-Titel zu Ordinierenden zu den höheren Weihen, 1.12.- Reskript des Erzbischofs Clemens August, 1742: Prüfung von auf Patrimonial-Titel zu Ordinierenden nur im Rahmen des or- dentlichen Examens, hingegen Prüfung und Weihe von Kandi- daten mit Seminarbesuch auch außer der Zeit- Erlaubnis der Abhaltung von hl. Messen für Alumnen, Hausin- sassen und Besucher in der Kapelle des Seminarium Clemen- tinum, 15.3.1744- Erlaß von Erzbischof Clemens August über die Wiederherstel- lung des Seminars, Neuhaus 10.2.1749, u.a. mit der Bedingung des Eintritts vor dem Subdiakonat für alle auf Benefizial- oder Patrimonialtitel zu Weihenden (Druck)- Erlasse der Erzbischöfe Clemens August und Max Friedrich betr. den Seminarzwang der Weihekandidaten und die Auf- gabe des Priesterseminars, 10.2.1749 (anbei Begleitschreiben an den Generalvikar) bzw. 18.8.1772- Reskripte von Erzbischof Clemens August an Generalvikar Peter Gerwin von Francken-Sierstorff über die von diesem den Weihekandidaten auszustellenden testimonia (u.a. test. capacitatis und test. scientiae) mit beiliegendem Formular, 1757-1760- Gesuch des Seminaristen Wilh. Therwein um Zulassung zu den Weihen mit der Begründung, seinen als unzureichend erklärten Ordinationstitel aufgebessert zu haben, (1770)- Gesuche, Empfehlungen und (Tauf-)Belege von Alumnen, Examinanden, Aspiranten, Dispensanden, 1752-1782 (u.a.: des Caspar Blindert mit Schreiben des Pastors Johannes Ben- der/ des Franziskus Hermann Lugge/ des Heinrich Heuel mit Schreiben des Pastors Johannes Greve/ des Gottfried Hama- cher/ des Maximilian Heinrich Vogel/ des Michael Joseph Fir- menig/ der Magister Johannes Schwinden und Nikolaus Bor- man sowie des Wilhelm Wolff, jeweils mit Schreiben des Bi- schofs von Lüttich/ des Matthias van Elsbergh mit Schreiben des Pastors Johannes Ferdinand Herbst)- Prüfungslisten der drei Kölner Gymnasien betr. Gewährung von Portionistenstellen im Seminar, mit Prüfungsergebnissen und zum Teil auch mit Angabe des Prüfungsgegenstandes, 1770-1790 (Prüfer 1770-1774: Joh. Gotfr. Kauffmans und Fr. Ambrosius Caro/ 1788: A. C. Metternich, Exam. synod., und J. P. Breuer, Lic. theol./ 1790: Dr. theol Aegid. Schmitz und J. P. Brewer)- Disziplinarsachen gegen zwei Alumnen, insbesondere gegen den (dann wegen Schlägerei ausgewiesenen) Johann Joseph Helten, ferner gegen von Brachel, 1782, 1789- Grundsätze, Anordnungen und Bemerkungen von Erzbischof Max Franz zur Haus- und Studienordnung im Priesterse- minar, 1785-1786- Seminarvisitaion am 13.1.1785 gemäß den Statuten vom 16.12.1763, in Gegenwart der Seminarkommissionare Offi- zial Johann Arnold von Schönheim, Generalvikar Johann Philipp von Horn-Goldschmidt, Clemens August von Merle und Franz Carl Jos. von Hillesheim, beide Domherren, mit Stellungnahmen von Präses und Lektor Johann Peter Bre- wer (15.1.), des 2. Lektors Johannes Mohren (20.1.), des Oekonomen Jos. Clemens Schmidt, der Alumnen im 4. Jahr Arnold Aloys Sels aus Korschenbroich, Pet. Jos. Hufen aus Kempen und Bernhard Grothof aus Blintrop (alle am 27.1.), ferner der Alumnen im 3. Jahre Laurentius Olbertz aus Neuss, Wilh. Schlager (Schlagen?) aus der Pfarre Elfgen, Reiner Müller aus Ichendorf, Ludwig Schwaben aus Sieg- burg (ebenfalls am 27.1.);- Liste der ab incolatu zu dispensierenden Seminaristen, (1790)- Dispension unter gewissen Bedingungen des Bartholomäus Fey, Lehrer an der Archidiakonal-Stiftsschule in Bonn, vom Seminarbesuch durch Erzbischof Max Franz, 11.6.1800;- Aufnahme von Praeses, Professoren und Alumnen des Semi- nars in die Gebetsverbrüderung von Superior und Konvent des Maison-Dieu de l'Eternité Notre Dame de la Trappe bei Darfeld/Westfalen, 29.1.1807
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ