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2/1b [fol. 106]: 1543 Dezember 13 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. 1b
Enthält: 1.) Festsetzung des Beginns (Dez. 13) und der Dauer (einjährig) der Anstellung des Dr. Jakob Kappelbeck. [UAT 2/1b, Bl. 106]; 2.) Antwortschreiben auf das Schreiben des Grafen Wilhelm von Eberstain (Anm. 1) betr. Anzeige durch Sebastian von Gültlingen über den Loskauf eines Teils seiner Zinsschulden gg. der Universität und seine Verpflichtung darauf. [UAT 2/1b, Bl. 106]; 3.) Bericht des Rektors über seine Verhandlungen betr. den Verbleib der Habe des Studenten Melchior aus Roggenburg in bezug auf seine Gläubiger mit diesem und dem Untervogt: weitere Anhörung des Untervogts; spätere Beratung. [UAT 2/1b, Bl. 106']; 4.) Antwort auf das Supplikschreiben der Witwe des Dr. Georg Simler (Anm. 2) um Loslösung von ihrem jährlichen Zins betr. Bewilligung samt einer "pensio": Beauftragung an einen Bürger oder Prokurator. (Wimpfen) [UAT 2/1b, Bl. 106']; 5.) Ablehnender Bescheid auf die Supplik des Dr. Renhard aus Wildberg um Ausgabe seiner sich bei der Universität befindlichen Bücher, aber Bitte an ihn, über die ordentliche Rückgabe seines "depositum" nachzudenken. [UAT 2/1b, Bl. 107]; 6.) Supplik des Mag. Johann Scheubel (Anm. 3) um Hilfe von der Universität gegen Vorlesungen in Arithmetik: Annahme zur außerordentlichen "lectio" auf zwei oder drei Monate für 2 fl und 5 Sch. Vesen. [UAT 2/1b, Bl. 107]; 7.) Anhörung des Rechenschaftsberichtes des Supremus Deputatus Dr. Volland am kommenden Mittwoch und Donnerstag. [UAT 2/1b, Bl. 107]; Anm. 1: Pf. § 1092, 1127. Anm. 2: MUT 61,28. Anm. 3: MUT 104, 20.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.