Amtsgerichte: Braunfels (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
469/37
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußen >> Justiz >> Amtsgerichte >> Amtsgerichte
Enthält: Akten: v.a. Zivilprozesse, 1852-1894, 1949, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 1847-1905, Vormundschaften, 1927-1960, Pflegschaften, 1890-1955, Güterrechtsregisterakten, 1903-1913, Familiengericht, 1928-1953.
Bestandsgeschichte: Zugang 1936 vom Staatsarchiv Koblenz, weitere Zugänge 1964-1990, zum Teil vom Amtsgericht Wetzlar (siehe Abt. 469/36).
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Braunfels wurde am 1.10.1879 errichtet und dem Landgericht Limburg unterstellt. Es war Nachfolger der Gerichtskommission Braunfels (Abt. 248/2) und umfasste die Gemeinden Albshausen, Allendorf, Biskirchen, Bissenberg, Bonbaden, Braunfels, Burgsolms, Griedelbach, Kraftsolms, Kröffelbach, Laufdorf, Leun, Neukirchen, Niederbiel, Niederquembach, Oberbiel, Oberndorf, Oberquembach, Oberwetz, Schwalbach, Stockhausen, Tiefenbach und den Gutsbezirk Altenberg. Am 1.10.1892 wurden die Gemeinde Allendorf dem Amtsgericht Ehringshausen (Abt. 469/35), die Gemeinden Laufdorf, Oberwetz und Schwalbach dem Amtsgericht Wetzlar (Abt. 469/36) zugewiesen. Am 1.5.1948 kam aus dem Amtsgerichtsbezirk Weilburg (Abt. 469/32) die Gemeinde Philippstein hinzu. Als am 1.7.1968 das Amtsgericht Braunfels aufgelöst wurde, kam Philippstein an das Amtsgericht Weilburg, die übrigen Gemeinden an das Amtsgericht Wetzlar. Gleichzeitig wurde in Braunfels eine Zweigstelle des Amtsgerichts Wetzlar errichtet, die für Grundbuch-, Nachlass- und Familiensachen, Zwangsvollstreckungen, Konkurse und Kirchenaustritte zuständig ist.
Findmittel: Findbuch für Zugang 1936/192, um 1940
Findmittel: Kartei
Findmittel: Güterrechtsregister
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bestandsgeschichte: Zugang 1936 vom Staatsarchiv Koblenz, weitere Zugänge 1964-1990, zum Teil vom Amtsgericht Wetzlar (siehe Abt. 469/36).
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Braunfels wurde am 1.10.1879 errichtet und dem Landgericht Limburg unterstellt. Es war Nachfolger der Gerichtskommission Braunfels (Abt. 248/2) und umfasste die Gemeinden Albshausen, Allendorf, Biskirchen, Bissenberg, Bonbaden, Braunfels, Burgsolms, Griedelbach, Kraftsolms, Kröffelbach, Laufdorf, Leun, Neukirchen, Niederbiel, Niederquembach, Oberbiel, Oberndorf, Oberquembach, Oberwetz, Schwalbach, Stockhausen, Tiefenbach und den Gutsbezirk Altenberg. Am 1.10.1892 wurden die Gemeinde Allendorf dem Amtsgericht Ehringshausen (Abt. 469/35), die Gemeinden Laufdorf, Oberwetz und Schwalbach dem Amtsgericht Wetzlar (Abt. 469/36) zugewiesen. Am 1.5.1948 kam aus dem Amtsgerichtsbezirk Weilburg (Abt. 469/32) die Gemeinde Philippstein hinzu. Als am 1.7.1968 das Amtsgericht Braunfels aufgelöst wurde, kam Philippstein an das Amtsgericht Weilburg, die übrigen Gemeinden an das Amtsgericht Wetzlar. Gleichzeitig wurde in Braunfels eine Zweigstelle des Amtsgerichts Wetzlar errichtet, die für Grundbuch-, Nachlass- und Familiensachen, Zwangsvollstreckungen, Konkurse und Kirchenaustritte zuständig ist.
Findmittel: Findbuch für Zugang 1936/192, um 1940
Findmittel: Kartei
Findmittel: Güterrechtsregister
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
41,75 m
Bestand
Tiefenbach b. Wetzlar
Neukirchen
Oberwetz
Laufdorf
Weilburg
Oberndorf b. Wetzlar
Griedelbach
Schwalbach b. Wetzlar
Oberquembach
Albshausen
Niederbiel
Philippstein
Leun
Oberbiel
Stockhausen b. Wetzlar
Ehringshausen
Laufdorf
Braunfels
Kraftsolms
Niederquembach
Bissenberg
Burgsolms
Biskirchen
Allendorf b. Wetzlar
Bonbaden
Limburg
Kröffelbach
Altenberg
Wetzlar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ