Frau Agnesa, Gräfin zu Zollern, Witwe des verstorbenen Swigger von Gundelfingen den Edeln, und ihr Sohn Friedrich von Gundelfingen verkaufen dem Kloster Urspring verschiedene Güter und Gülten zu Schmiechen um 425 lb. Heller, und setzen zu Bürgen mit der Bedingung des Einlagers in Ulm oder Ehingen Ritter Burkhard von Freyberg von Neusteußlingen, Ritter Eberhard von Grafeneck (Graffnegg), Stephan von Gundelfingen und Konrad von Freyberg, genannt Stubenroch.
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Frau Agnesa, Gräfin zu Zollern, Witwe des verstorbenen Swigger von Gundelfingen den Edeln, und ihr Sohn Friedrich von Gundelfingen verkaufen dem Kloster Urspring verschiedene Güter und Gülten zu Schmiechen um 425 lb. Heller, und setzen zu Bürgen mit der Bedingung des Einlagers in Ulm oder Ehingen Ritter Burkhard von Freyberg von Neusteußlingen, Ritter Eberhard von Grafeneck (Graffnegg), Stephan von Gundelfingen und Konrad von Freyberg, genannt Stubenroch.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 511 U 613
B 511 Bü 54
B 511 Bü 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 511 Urspring, Benediktinerinnenpriorat
Urspring, Benediktinerinnenpriorat >> 1. Urkunden >> 1300 - 1399
1396 Januar 5 (hailigen obrosten aubend ze wichenmehte)
Urkunden
Siegler: Gräfin Agnesa von Zollern; Friedrich von Gundelfingen; die Bürgen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel, anh. (zerbröckelt in Leinen eingenäht); Siegel 2 und 4 fehlen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel, anh. (zerbröckelt in Leinen eingenäht); Siegel 2 und 4 fehlen
Freyberg von Neusteußlingen, Burkhart von
Freyberg, Konrad von gen. Stubenroch
Grafeneck, Eberhard von
Gundelfingen, Friedrich von; um 1382-1409
Gundelfingen, Stefan von; Ritter, um 1396-1419
Gundelfingen, Swigger von
Zollern, Agnes von; Gräfin, um 1380-1396
Ehingen (Donau) UL; Einlager
Schmiechen : Schelklingen UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
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