Dekanat Hellm. Kneser
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I - 377
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1932-1933
Enthält u.a.: Lehrkörper: Ernennung von Dr. Vahlen als ordentlichen Prof. in der hiesigen Fakultät u. mit gleichzeitiger Einberufung ins Kultusministerium, Prof. Braun beantragt ein disziplinarverfahren gegen sich selbst (Beurlaubung durch den Minister), Prof. Metzner wird für Auslandsreise beurlaubt und durch Prof. Leick vertreten, Beurlaubung von Prof. Liljegren wegen Krankheit (Vertretung durch Dr. Frh. v. Lengefeld), Prof. Stammler ist zum stellv. Vorsitzenden am Prüfungsamt ernannt, Gesuch an den Minister betr. Erhöhung der Bezüge von Prof. Curschmann, Beurlaubung von prof. Ziegler und Prof. Klingmüller, Prof. Reinhardt erkrankt (Vertretung durch Dr. Süss), Lektor Dr. Brüske zur Wiederherstellung seiner Gesundheit beurlaubt, Prof. Seeliger zum Direktor des Seminars für theoretische Physik ernannt, Oberstudiendirektor Dr. h.c. Karl Schmidt zum Honorar-Prof. ernannt, Prof. Schmitt beurlaubt (Vertretung durch Dr. Sommer), Dr. Hartnack ist mit der Vertretung von Prof. Braun beauftragt, Antrag der Fakultät Dr. Luther zum Honorar-Prof. zu ernennen, Ernennung des Dr. Hellmuth Petriconi aus Frankfurt a.M. zum ordentlichen Prof. und Nachfolger des ausgeschiedenen Prof. Jan (romanische Philologie), Ernennung des Privatdozenten Dr. Hans Engel zum nichtbeamteten außerordentlichen Prof. (Gutachten dazu), Anträge die Kollegen Mackensen, Jung und Hartnack zu nichtbeamteten ao. Prof. zu ernennen (mit Gutachten und Schriftverkehr dazu), Minister lehnt Lehraufträge für die Privatdozenten Lange (Botanik) und Schlomka ab, Antrag Dr. Egermann mit der Vertretung von Prof. Ziegler zu beauftragen, Antrag auf Erhöhung der Lehrauftragsvergütung für Dr. Süss. - betrifft Stipendien und sonstige Unterstützungen (u.a. Ferdinand Schütze-Stipendium, Städtisches Stipendium, Saarländerbeihilfe). - betrifft Angelegenheit Nichtordinarien-Vereinigung (Verhandlungen ob ein Verstoß gegen die Fakultätssatzung vorliegt). - mehrere gesuche um Druckzuschüsse und Anfragen zur Promotionszulassung (u.a. Anerkennung außländischer Reifezeugnisse). - Schreiben an den Dekan u.a.: Übersicht über eingegangenes Unterrichtsgeld, Hindenburg-Spende, Geheimrat Stengels 60. Wiederkehr des Tages an dem er zum ordentlichen Prof. ernannt wurde, Notgemeinschaft stellt 2000 RM in Aussicht für Beschaffung ausländischen Zeitschriften, Liste der gestrichenen Studenten wegen Nichtannahme der Vorlesungen oder Verstoßes gegen § 13 (Barton, Gauger, Göhring, Häusler, Janzik, Klein, Mecklenburg, Michel, Schneider, Toppel, Wolff), Anfrage aus Halle betr. Vorträge über Kriegsgeschichte und Wehrkunde, Einladung des Reichskuratoriums für Jugendertüchtigung zur Besichtigung der Geländesportschule Burg Stargard, Minister hat Remuneration für lateinische und griechische Realkurse gestrichen, Dankschreiben Schmekel`s zum 75. Geburtstag.
Band: Bd. 2
Band: Bd. 2
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ