Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Graf Georg; Pfalzgraf Wolfgang; Herzog Christoph von Württemberg; Daniel v. Remchingen; Hofmeister und Räten zu Mömpelgard; Kammermeister Jost v. Weiters und Hermann Ungefug
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.137 Württemberg
1555-1558
Enthält: 1555 Januar - April. Der Graf sendet Dr. Hans Christoph v. Giech und Daniel v. Remchingen zum Landgrafen, Werbung um die Hand der Landgräfin Barbara, Philipps Tochter. Vgl. Nr. 3086
Enthält: Juli. Aufschub des Hochzeitstages wegen der Verhandlungen mit Nassau zu Worms und wegen der Reise des Landgrafen Wilhelm (IV.) dorthin. Sendung des Dr. Hans Christoph v. Giech zum Landgrafen. Geburt einer Tochter des Pfalzgrafen Wolfgang
Enthält: 1556 Januar. Tod der Herzogin Agnes von Sachsen
Enthält: März - September. Ausfertigen einer Abschrift von dem Morgengabebrief Graf Georgs und Erlegen des Heiratsgeldes von 20000 Gulden. Der Graf bemüht sich um die Befreiung des Herzogs Julius von Braunschweig, der von seinem Vater, Herzog Heinrich, gefangen gesetzt worden ist. Aufbringen der ersten Rate von 10000 Gulden des Heiratsgeldes und Erheben der Tranksteuer von den hessischen Untertanen
Enthält: im Kriegsfall muß Graf Georg auf das Auszahlen der ersten Rate länger warten. Werbungen des Nikolaus v. Pollweiler im Sundgau, Elsaß und Breisgau. Entbindung der Gräfin Barbara von einem Sohne. Zeitung über eine vom französischen Könige wegen der Stadt Genf nach Bern geschickte Gesandtschaft
Enthält: 1557 Januar - April. Erlegen der letzten Rate des Heiratsgeldes für die Gräfin Barbara. Der Graf übersendet englische Windhunde. Zeitungen
Enthält: Mai - August. Werbung des Wilhelm Farel und des Theodor Beza beim Grafen wegen einer Fürsprache der protestantischen Fürsten beim Könige von Frankreich für die bedrängten Anhänger des Evangeliums in Piemont. Friedrich v.d. Tann und Konrad Zolner von Speckswinkel werden nach Mömpelgard gesandt
Enthält: Instruktion der Gesandten und schriftliche Antwort an sie: Erlegen der letzten Rate des Heiratsgeldes, Herausgabe der Wittumsverschreibung und der Verzichtleistung durch Gräfin Barbara. Philipp bittet um rote Falken. Zeitungen. Der Graf bemüht sich um eine Anleihe für Herzog Christoph und den Landgrafen bei Straßburg. Entbindung der Gräfin Barbara von einem Sohne. Rücksenden einer Büchse an Landgraf Ludwig. Niederlage des Königs von Frankreich in der Picardie
Enthält: 1558 Juni, Juli. Auseinandersetzung Graf Georgs mit Herzog Christoph
Enthält: der Graf bittet den Landgrafen, seinen Sohn Wilhelm in dieser Angelegenheit zu einer Zusammenkunft mit ihm zum Pfalzgrafen Wolfgang zu entsenden. Tod Georgs. Sendung hessischer, württembergischer und pfalz-zweibrückischer Räte nach Mömpelgard
Enthält: Juli. Aufschub des Hochzeitstages wegen der Verhandlungen mit Nassau zu Worms und wegen der Reise des Landgrafen Wilhelm (IV.) dorthin. Sendung des Dr. Hans Christoph v. Giech zum Landgrafen. Geburt einer Tochter des Pfalzgrafen Wolfgang
Enthält: 1556 Januar. Tod der Herzogin Agnes von Sachsen
Enthält: März - September. Ausfertigen einer Abschrift von dem Morgengabebrief Graf Georgs und Erlegen des Heiratsgeldes von 20000 Gulden. Der Graf bemüht sich um die Befreiung des Herzogs Julius von Braunschweig, der von seinem Vater, Herzog Heinrich, gefangen gesetzt worden ist. Aufbringen der ersten Rate von 10000 Gulden des Heiratsgeldes und Erheben der Tranksteuer von den hessischen Untertanen
Enthält: im Kriegsfall muß Graf Georg auf das Auszahlen der ersten Rate länger warten. Werbungen des Nikolaus v. Pollweiler im Sundgau, Elsaß und Breisgau. Entbindung der Gräfin Barbara von einem Sohne. Zeitung über eine vom französischen Könige wegen der Stadt Genf nach Bern geschickte Gesandtschaft
Enthält: 1557 Januar - April. Erlegen der letzten Rate des Heiratsgeldes für die Gräfin Barbara. Der Graf übersendet englische Windhunde. Zeitungen
Enthält: Mai - August. Werbung des Wilhelm Farel und des Theodor Beza beim Grafen wegen einer Fürsprache der protestantischen Fürsten beim Könige von Frankreich für die bedrängten Anhänger des Evangeliums in Piemont. Friedrich v.d. Tann und Konrad Zolner von Speckswinkel werden nach Mömpelgard gesandt
Enthält: Instruktion der Gesandten und schriftliche Antwort an sie: Erlegen der letzten Rate des Heiratsgeldes, Herausgabe der Wittumsverschreibung und der Verzichtleistung durch Gräfin Barbara. Philipp bittet um rote Falken. Zeitungen. Der Graf bemüht sich um eine Anleihe für Herzog Christoph und den Landgrafen bei Straßburg. Entbindung der Gräfin Barbara von einem Sohne. Rücksenden einer Büchse an Landgraf Ludwig. Niederlage des Königs von Frankreich in der Picardie
Enthält: 1558 Juni, Juli. Auseinandersetzung Graf Georgs mit Herzog Christoph
Enthält: der Graf bittet den Landgrafen, seinen Sohn Wilhelm in dieser Angelegenheit zu einer Zusammenkunft mit ihm zum Pfalzgrafen Wolfgang zu entsenden. Tod Georgs. Sendung hessischer, württembergischer und pfalz-zweibrückischer Räte nach Mömpelgard
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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