Anne Payens, Witwe des verstorbenmen Peter Paynges zu Husum, tauscht von den Vorstehern des Gasthauses St. Jürgen, Broder Andersen, Jochim Berlin, Peter Nickelsen und Peter Schroder, gegen 14 Demat Land in Addebüll zwischen Detlef Baxsen im Osten und Fedder Knutzen im Westen im Rödemisser Koog, sieben Demat im Padelecker Neukoog westlich Ipke Knutzen am Süderdeich, 5 Demat zwischen Hans Ponsen im Westen und dem Weg im Osten, 2 Demat zwischen Duye Boisen im Osten und Claus Clement im Westen und 1350 Mark lübsch ein (erbbutenschop), sowie für ihre Tochter 6 Ellen Tuch zum Rock, die Elle zu 2 Mark 8 Schilling. Aus den 1350 Mark werden zunächst befriedigt Bürgermeister Carsten Andersen zu Tondern und die Kirche St. Marien zu Husum. d.d. 1572 in den vertein dagen vor winachten
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Anne Payens, Witwe des verstorbenmen Peter Paynges zu Husum, tauscht von den Vorstehern des Gasthauses St. Jürgen, Broder Andersen, Jochim Berlin, Peter Nickelsen und Peter Schroder, gegen 14 Demat Land in Addebüll zwischen Detlef Baxsen im Osten und Fedder Knutzen im Westen im Rödemisser Koog, sieben Demat im Padelecker Neukoog westlich Ipke Knutzen am Süderdeich, 5 Demat zwischen Hans Ponsen im Westen und dem Weg im Osten, 2 Demat zwischen Duye Boisen im Osten und Claus Clement im Westen und 1350 Mark lübsch ein (erbbutenschop), sowie für ihre Tochter 6 Ellen Tuch zum Rock, die Elle zu 2 Mark 8 Schilling. Aus den 1350 Mark werden zunächst befriedigt Bürgermeister Carsten Andersen zu Tondern und die Kirche St. Marien zu Husum. d.d. 1572 in den vertein dagen vor winachten
LASH, Urk.-Abt. 185 Nr. 429
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum >> 1 Urkunden
1572
Enthält: Ausfertigung, Zerter, Pergament. Von den angehängten Siegeln der Vormünder der Ausstellerin, Hans Haringk, Ingwer und Vedder Hansen, sämtlich zu Wobbenbüll, Jürgen Later zu Husum und der Unterhändler Jochim Blome und Olde Henningk Hagge, beide zu Husum, ist nur das letzte und dritte erhalten
Verzeichnung
1572 Dezember 11-25
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ