Schenk Wilhelm von Limpurg, Domherr zu Würzburg, übernimmt von dem von Barbaras, Witwe des verstorbenen Wilhelm Lesch, Vormündern dem Propst Seyfrid zu Comburg und dem Stift gewährten Anlehen von 2000 Gulden einen Teil mit 1600 Gulden zu seinen Handen, da das Stift nach einem vergeblich gebliebenen Anlehensversuch bei Hans Jagstheimer sich inzwischen bei Ludwig Volandt mit Geld versehen hat und das erst zu spät gelieferte Geld der Leschschen Vormünder nicht mehr ganz benötigen. Zinsen: 80 Gulden je auf 22. Februar aus dem Anteil des Schenken an Zoll auf dem Kocher, zahlbar an das Stift.
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Schenk Wilhelm von Limpurg, Domherr zu Würzburg, übernimmt von dem von Barbaras, Witwe des verstorbenen Wilhelm Lesch, Vormündern dem Propst Seyfrid zu Comburg und dem Stift gewährten Anlehen von 2000 Gulden einen Teil mit 1600 Gulden zu seinen Handen, da das Stift nach einem vergeblich gebliebenen Anlehensversuch bei Hans Jagstheimer sich inzwischen bei Ludwig Volandt mit Geld versehen hat und das erst zu spät gelieferte Geld der Leschschen Vormünder nicht mehr ganz benötigen. Zinsen: 80 Gulden je auf 22. Februar aus dem Anteil des Schenken an Zoll auf dem Kocher, zahlbar an das Stift.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I U 889
B 113 I Bü 1876
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Limpurg-Obersontheim, Erbschenken
Limpurg-Obersontheim, Erbschenken >> 17. Das Finanzwesen >> 17.6 Schulden der Herrschaft Limpurg >> 17.6.2 Besonderes >> 17.6.2.3 Schulden der Herrschaft an Domstifter, Klöster, Orden und Stiftungen >> 17.6.2.3.2 Klöster und Orden >> 17.6.2.3.2.3 Stift Comburg
1490 Februar 25 (Donnerstag nach Petri Cathedra)
Urkunden
Aussteller: Wilhelm von Limpurg, Domherr zu Würzburg
Siegler: Schenk Wilhelm von Limpurg, Domherr zu Würzburg; Schenk Friedrich von Limpurg; Schenk Albrechtvon Limpurg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg., 2. und 3. besch.
Siegler: Schenk Wilhelm von Limpurg, Domherr zu Würzburg; Schenk Friedrich von Limpurg; Schenk Albrechtvon Limpurg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg., 2. und 3. besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:51 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Limpurg-Obersontheim, Erbschenken (Bestand)
- 17. Das Finanzwesen (Gliederung)
- 17.6 Schulden der Herrschaft Limpurg (Gliederung)
- 17.6.2 Besonderes (Gliederung)
- 17.6.2.3 Schulden der Herrschaft an Domstifter, Klöster, Orden und Stiftungen (Gliederung)
- 17.6.2.3.2 Klöster und Orden (Gliederung)
- 17.6.2.3.2.3 Stift Comburg (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland