Hans Atzenhofer zu Boms und Caspar Reisch zu Menzenweiler, die Vögte der Kinder des verstorbenen Bartholomäus Mener, Peter, Hans, Barbara und Anna Mener, reversieren für sich als Vögte und die Kinder gegen Äbtissin Ursula [Steinhofer] und den Konvent des Klosters Baindt über die Belehnung mit einem zum Kloster gehörenden Hof und Gut samt Zugehör zu Menzenweiler, den einst Bartholomäus Mäner innegehabt hat. Die Belehnung erfolgt mit dem Tod des jetzigen Inhabers, Hans Kopp. Der am selben Tag ausgestellte Lehensbrief ist inseriert.
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Hans Atzenhofer zu Boms und Caspar Reisch zu Menzenweiler, die Vögte der Kinder des verstorbenen Bartholomäus Mener, Peter, Hans, Barbara und Anna Mener, reversieren für sich als Vögte und die Kinder gegen Äbtissin Ursula [Steinhofer] und den Konvent des Klosters Baindt über die Belehnung mit einem zum Kloster gehörenden Hof und Gut samt Zugehör zu Menzenweiler, den einst Bartholomäus Mäner innegehabt hat. Die Belehnung erfolgt mit dem Tod des jetzigen Inhabers, Hans Kopp. Der am selben Tag ausgestellte Lehensbrief ist inseriert.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II U 111
Num. 22
U 105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 369 II Kloster Baindt
Kloster Baindt >> Urkunden
1593 Dezember 15
Folio (Höhe x Breite)
Urkunden
Atzenhofer, Hans
Hillenson, Johann Jakob, Dr. iur.; Landvogteiverwalter
Kopp, Hans
Mener, Anna
Mener, Barbara
Mener, Bartholomäus
Mener, Hans
Mener, Peter
Reisch, Caspar
Ursula, Äbtissin s. Baindt
Boms RV
Menzenweiler : Geigelbach, Ebersbach-Musbach RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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