E 13/II Nr. 301
E 13/II Grundherr / Graphische Sammlung
Grundherr / Graphische Sammlung
1716
Blick über den Roßmarkt (heute: Adlerstraße) nach Osten. Links nach einem Gebäude mündet der Köpfleinsberg ein, nach sechs weiteren Gebäuden das Stangengässlein (nicht bezeichnet, vgl. aber Nr. 302). Am zweiten Gebäude von rechts markiert ein Kettenstock das Ebracher Gässchen. Oberhalb des Kettenstocks ist ein Pferd an die Fassade gemalt, oberhalb des Tors ein Baldachin, darin ein umfangreiches Gruppenwappen, flankiert von Wildenleuten, auf dem Baldachin ein bekrönter Adler (?). Über dem Tor des Gebäudes rechts - bez. als der Ebracher Klosterhof - fünf Wappen (vier und eines im Zentrum) im Kranz. Das oberste der Reichsadler, das Wappen im Zentrum ein Eber = Ebrach.
Umfang/Beschreibung: Mischtechnik 31,6 x 21,7 cm (Blatt)
Archivale
Archivalienverweis: Stadtarchiv Nürnberg F 5 Nr. 989
Kunstwerkeverzeichnis: DNPV 65
Indexbegriff Person: Stecher: Delsenbach, Johann Adam
Indexbegriff Person: Zeichner: Delsenbach, Johann Adam
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Graphische Sammlung
Kunstwerkeverzeichnis: DNPV 65
Indexbegriff Person: Stecher: Delsenbach, Johann Adam
Indexbegriff Person: Zeichner: Delsenbach, Johann Adam
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Graphische Sammlung
Sperrgründe: Schutzmedium vorhanden: Digitalisat
Adlerstr.
Ebracher Gäßchen
Ebracher Hof
Köpfleinsberg
Roßmarkt
Stangengäßchen
Markt
Kettenstock
Fassadenmalerei - Pferd
Fassadenschmuck - Baldachin
Klosterhof
Wappengruppe
Wilde Leute
Adler bekrönt
Wappen, Ebrach (Kloster)
Resident
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International