Nachlass Josef Schmitz (Bestand)
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S 062
Archiv im Rhein-Kreis Neuss (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut und Sammlungen >> Nachlässe
Umfang: 493 VE Erschließung: Datenbank Dr. Josef Schmitz (1934-2018) war Lehrer und begeisterter Lokalhistoriker. Beruflich war er u. a. an der Volksschule in Vanikum und später viele Jahre als Leiter der Rommerskirchener Hauptschule tätig. Ergebnis seiner lokalhistorischen Forschungen waren diverse Veröffentlichungen zur Rommerskirchener Geschichte, u. a. eine mehrbändige Geschichte zu den ehemals selbständigen Gemeinden der heutigen Gemeinde Rommerskirchen sowie ein Buch zur Geschichte der jüdischen Familien am Gillbach. Nach seinem Tod im Jahr 2018 übergaben seine Erben den Nachlass als Schenkung an das Archiv im Rhein-Kreis Neuss. Dieser enthält u. a. neben umfangreichen Sammlungen von Exzerpten und Notizen zu den Forschungen des Josef Schmitz auch diverses historisches Bildmaterial aus dem Raum Rommerskirchen (z. T. in Abzügen oder als Digitalisat). Der Nachlass wurde im Jahr 2019 vom Archivmitarbeiter Martin Lambertz gesichtet, geordnet, technisch bearbeitet und verzeichnet. Der Nachlass kann gemäß den Bestimmungen des Gesetzes über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Land Nordrhein-Westfalen (Archivgesetz Nordrhein-Westfalen - ArchivG NRW) in der jeweils geltenden Fassung benutzt werden, weshalb namentlich einzelne personenbezogene Unterlagen noch der personenbezogenen Sperrfrist gemäß § 7 Abs. 1 Satz 3 ArchivG NRW unterliegen und entsprechend für die Nutzung gesperrt sein können.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ