Rep. 095 NL Günther, Ekke-Wolfgang (Bestand)
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Rep. 095
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Bemerkungen: Ekke Wolfgang Guenther (* 14. Juli 1907 in Freiburg im Breisgau; † 19. März 1995 in Ehrenstetten) war ein deutscher Geologe und Paläontologe mit Schwerpunkt Großsäuger des Quartär (Eiszeiten). Er war Hochschullehrer an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Sein Vater war der Zoologie-Professor in Freiburg Konrad Guenther, sein Großvater mütterlicherseits der Karl-May-Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld, und er war mit den Afrikaforschern Gerhard Rohlfs und Georg Schweinfurth verwandt. Nach Abitur und Buchhändlerlehre in Bonn und Freiburg studierte er ab 1930 Geowissenschaften, Völkerkunde und Zoologie in Freiburg, Göttingen und München. Er wurde 1935 bei Wolfgang Soergel in Freiburg über Tektonik und Stratigraphie der Freiburger Bucht promoviert, war Assistent in Köln bei Hans Philipp und in Halle bei Johannes Weigelt. Unter Weigelt grub er alttertiäre Säuger der Spaltenfüllungen im Muschelkalk von Walbeck bei Weferlingen aus. Im Zweiten Weltkrieg Wehrgeologe in Lappland (Finnland) und Norwegen und habilitierte sich 1941 bei einem Fronturlaub bei Johannes Weigelt in Halle (Die jüngeren tektonischen Bewegungen im südwestlichen Deutschland). Er war seit 1949 an der Universität Kiel, wo er 1953 Professor wurde und 1958 bis zur Emeritierung 1972 Leiter der Abteilung Eiszeitforschung am Geologisch-Paläontologischen Institut war. Er befasste sich besonders mit fossilen Elefanten des Pleistozän (aber auch Hirsche, Rentiere, Wildrinder u. a.), wobei er außer in Europa auch in Mexiko (1965 bis 1967) ausgrub. Ein weiterer Schwerpunkt war die Untersuchung von Löß, wozu er spezielle Verfahren entwickelte (Schlämmanalyse), und Hydrogeologie. Mit Hans Schneiderhöhn kartierte er am Kaiserstuhl. Von der Gründung 1952 bis 1972 war er Schriftleiter von Meyniana und er war lange Herausgeber der Schriften des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schleswig-Holstein. 1967 bis 1995 war er Mitherausgeber der Zeitschrift Quartär. 1966 wurde er Präsident der Hugo Obermaier Gesellschaft zur Eiszeitforschung. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ekke_Wolfgang_Guenther; Vorwort Bestandsgeschichte Vgl. Rep. 107 Nachlass Ingo Schäfer. In der Universitätsbibliothek wurden die Dokumente systematisch aus dem Zusammenhang getrennt und in einzelne Dokumente aufgelöst. Eine unternommene Verzeichnung wurde aus unbekannten Gründen abgebrochen. Aus Platzmangel bot die Universitätsbibliothek 2017 den semi-bearbeiteten Bestand dem Universitätsarchiv an. Die Sonderdrucke wurden von den Einzeldokumenten getrennt. Von den Sonderdrucken wurde nur ein kleiner Teil mit Sonderdrucken, die a) ausführlichere Widmungen trugen oder b) in irgendeiner Art und Weise auffielen (z.B. Kontakte nach Osteuropa während des Kalten Krieges) aufbewahrt. Der Rest wurde kassiert (ca. 10-15 lfm). Der übrige Bestand wurde wieder zu Archivalieneinheiten formiert. Der Bestand mit einer Klassifikation versehen.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 11:18 AM CEST
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