Heinz Storrenberg ("Storenberg") von Tobel und Ehefrau Ann geben Abt Erhard [Fridang] mit Mund und Hand den Hof des Klosters Weingarten in Tobel auf, weil sie nicht mehr imstande sind, ihn ordnungsgemäß zu bewirtschaften. Sie verzichten auf ihre Ansprüche, zugleich im Namen ihrer Kinder. Vorbehalten sind jedoch die Ansprüche der Kinder auf die Lehenschaft, die diese nach Ablauf von zwölf Jahren geltend machen können.
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Heinz Storrenberg ("Storenberg") von Tobel und Ehefrau Ann geben Abt Erhard [Fridang] mit Mund und Hand den Hof des Klosters Weingarten in Tobel auf, weil sie nicht mehr imstande sind, ihn ordnungsgemäß zu bewirtschaften. Sie verzichten auf ihre Ansprüche, zugleich im Namen ihrer Kinder. Vorbehalten sind jedoch die Ansprüche der Kinder auf die Lehenschaft, die diese nach Ablauf von zwölf Jahren geltend machen können.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 201
fasc. 001 n. 10
10125
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1439 März 2 (uff den nächsten mentag nach dem sunnentag in der vasten so man in der hailgen kirchen singet Reminiscere)
15,7 x 29,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament mit kleinen Löchern
Aussteller: Heinz Storrenberg ("Storenberg") von Tobel und Ehefrau Ann
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt des Klosters Weingarten
Siegler: Hans Sürg, Vogt von Schmalegg, Oswald Tod, Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S.
Aussteller: Heinz Storrenberg ("Storenberg") von Tobel und Ehefrau Ann
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt des Klosters Weingarten
Siegler: Hans Sürg, Vogt von Schmalegg, Oswald Tod, Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S.
Storrenberg, Anna
Storrenberg, Heinz
Sürg, Hans, Vogt
Tod, Oswald, Ammann
Altdorf = Weingarten RV; Ammann
Schmalegg : Ravensburg RV; Vogt
Tobel = Groß- und Kleintobel : Berg RV; Einwohner
Weingarten RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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