Peter Stark von Gundelsheim (Gemdelsheim), Kaplan und Pfründner zu St. Leonhard in der Pfarrkirche zu Heilbronn, beurkundet, dass er 5 Gulden und Hans Rocksamer (Rocksom) 1 Gulden jährlichen Zins nach Inhalt eines auf Hans Fetzer und dessen Ehefrau Anna, Bürger zu Wimpfen, lautenden Briefs von 6 Gulden jährlichen Zins, den sie gemeinsam von Wolfgang Feuer (Fuewer) und dessen Ehefrau Agnes erkauft haben, an die gemeine Präsenz der Herren in der Heilbronner Pfarrkirche zu Jahrtagen unter gewissen Bedingungen gestiftet haben.
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Peter Stark von Gundelsheim (Gemdelsheim), Kaplan und Pfründner zu St. Leonhard in der Pfarrkirche zu Heilbronn, beurkundet, dass er 5 Gulden und Hans Rocksamer (Rocksom) 1 Gulden jährlichen Zins nach Inhalt eines auf Hans Fetzer und dessen Ehefrau Anna, Bürger zu Wimpfen, lautenden Briefs von 6 Gulden jährlichen Zins, den sie gemeinsam von Wolfgang Feuer (Fuewer) und dessen Ehefrau Agnes erkauft haben, an die gemeine Präsenz der Herren in der Heilbronner Pfarrkirche zu Jahrtagen unter gewissen Bedingungen gestiftet haben.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I U 177 a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I Heilbronn, Reichsstadt
Heilbronn, Reichsstadt >> 12. Religionswesen
1499 November 24 (sonntag nach st. Elßbeten)
Urkunden
Siegler: Wolf Feuer (Fuewer); Albrecht Hellweck, Pfarrer zu Heilbronn
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. anh., 1 l. besch.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. anh., 1 l. besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:32 MEZ
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