Gutshaus Beckentin (4 km SW von Grabow)
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N20-1382
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Mai 2016
Enthält u.a.: Gutshaus Beckentin (4 km SW von Grabow) Im Mittelalter der Familie von Bozel zugehörig, die unter anderem auch auf der Burg Goldbeck ansässig waren und Repzin als Lehen hatten. 1575 Jürgen Wagel, 1924 Domäne; Pächter: H. Techen. Das Gutshaus ist ursprünglich ein Fachwerkbau mit hohem Krüppelwalmdach. Noch jetzt an der Rückfront Kreuzstockfenster. Das Gutshaus datiert um etwas Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Bau ist zu späterer Zeit mit Ziegeln verkleidet worden. Der 9-achsige, eingeschossige Bau steht auf hohem Feldsteinfundament, beidseitig vom vorgesetzten Portal mit einläufiger Treppe und gestützten Wangen dreiteilig spitz übergiebelten Zwerchhäuser mit Ziermauerwerk. Das Portal mit Balkon wurde um 1900 vorgesetzt. An der Rückfront schlicht mit Terrasse, die bereits eingestürzt ist und Restpark. Rondell wurde zur Bushaltestelle. Im Umfeld kleinere Siedlungshäuser. zu Bild 2: Portal mit Balkon und gestuften Wangen der Treppe zu Bild 3: Rest der Terrasse an der Gartenfront mit originalen Kreuzstockfenstern
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ