"Beschlüsse von Bekenntnissynoden": Druckschriften, Hektographien
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7NL 017 Pfarrer Bernhard Wiebel Pfarrer Bernhard Wiebel
Pfarrer Bernhard Wiebel >> Gemeindepfarrer und Superintendent in Gerolstein (1934-1951) >> Die Jahre des Kirchenkampfs (1934-1939) >> Dokumente aus der Bekennenden Kirche
1933-1937
Enthält: u.a. Karl Barth: "Erklärung über das rechte Verständnis der reformatorischen Bekenntnisse in der DEK der Gegenwart", Flugblatt, 2 S., Wupptertal 1934; "Die Zeit des Bekennens ist gekommen", Eröffnungsrede Präses D. Kochs zur Westfälischen Provinzialsynode am 16.3.1934 in Dortmund, Ds., 4 S.; "Erklärung des Bruderrates der DEK für den 12.8.1934", hs. Text Wiebels, 1934; Telegramm des rheinischen Bruderrats an Adolf Hitler, 15.10.1934 (Protest gegen Verbot des niederrheinischen Gemeindetags durch die Gestapo); "Die Deutsche Evangelische Kirche in geschlossener Einheit", Texte von Briefen und Telegrammen von Reichsbruderrat, Landesbischöfen und Verbänden an Reichsbischof Müller (Aufforderung zum Rücktritt), Essen, November 1934, Ds., 4 S.; Bekenntnissynode der DEK, Augsburg 1935: "Wort an die Gemeinden, Pfarrer und Älteste", Ds., 4 S.; dazu: der Bruderrat der Ev. Kirche der APU: "Meditationen zu den sieben Abschnitten des Sendschreibens der Augsburger Synode", Berlin 1935, Hekt., 15 S.; "Die Freiheit der Gebundenen", Botschaft der 3. Bekenntnissynode der Ev. Kirche der APU an die Gemeinden, Berlin- Steglitz, 1935, Ds., 4 S.; Zum Streit um die rechtmäßige Leitung der rheinischen Kirche: Beschlüsse des (BK-) Provinzialkirchenrats, Düsseldorf, 11.2.1935, amtliche Ds., 2 S. (der Rat erklärt sich zum allein rechtmäßigen Organ; weitere Erklärungen und Anordnungen); Stellungnahme des (DC)-Provinzialkirchenrats vom 20.2.1935 ("Der im August 1933 von der 42. Rheinischen Provinzialsynode gewählte PKR ist der rechtmäßige PKR"; hs. Vermerk Wiebels: "nein", Unterstreichungen und viele hs. Vermerke); Einspruch des BK-Provinzialkirchenrats gegen die Kölner Synode von Sup. Horn, in: Amtliche Mitteilungen Nr. 6, 15.5.1935; "Um den Rheinischen und Westfälischen Provinzialkirchenausschuß", Telegramme, Beschlüsse und Mitteilungen, hg. vom rheinischen Bruderrat, Essen, 18.2.1936, Ds., 2 S.; "Bestimmungen über die Ordnung des Geldwesens in der ev. Bekenntnissynode im Rheinland", Pfr. Böttcher, Essen 1936; Reichsbruderrat und VL: "Wort an die evangelische Christenheit und an die Obrigkeit in Deutschland", Kanzelabkündigung für den 23.8.1936, Kassel, Hekt., 4 S.; Beschlüsse der BK-Kreissynoden von Trarbach und Trier, Irmenach, 3.6.1936, Hekt., 2 S. (vor allem zur Gemeindezucht); Beschluß der BK-Kreissynode Wuppertal-Barmen zur geplanten Änderung des Kirchensteuerrechts (staatliche Bevormundung; Anlage: Gesetzesentwurf des Staatsministeriums), 19.4.1936; Liste von verhafteten Pfarrern und Laien der BK und Aufruf zur Fürbitte, Essen, 29.6.1937, Hekt., 2 S. (die Pfarrer hatten Kirchenaustritte in ihren Gemeinden öffentlich abgekündigt); Abschrift eines Briefes des Presbyteriums Womrath/Hunsrück zur Verhaftung von Pfarrer Schneider, Dickenschied, 18.6.1937; "Kirchenwahl - und was dann?", Abschrift einer Stellungnahme der Bekennenden Gemeinde Fechingen, und Nachricht des rheinischen Bruderrats zur Ausweisung des Fechinger Pfarrers Eissen, Essen, 18.5.1937, Hekt., 5 S.; Rundbrief der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland zur geplanten Kirchenwahl, Essen, 15.3.1937, Ds., 12 S.; Beschlüsse der 2. Tagung der vierten Bekenntnissynode der Ev. Kirche der APU, Halle, 10.-13.5.1937 (Ds., 15 S.) und der fünften Bekenntnissynode, Lippstadt, 21.-27.8.1937 (Ds., 32 S.)
Akten
118 Blatt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
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