Ritter Otto Münch von Basel und seine Frau Bertha bitten den Abt von Prémontré, da er kein Kloster seines Ordens im ganzen Elsaß und Breisgau habe, und da Johannes von Rheinfelden (Rinvelden), vormals Abt zu Reute (Rüti), Berthas Blutsverwandter, schon seit längerer Zeit das von ihnen gestiftete Kloster versehen habe, dieses seinem Orden einzuverleiben und dem zunächst gelegenen Abt zu Bellelay zu übertragen, damit er selbst Abt des Klosters Himmelspforte sei.
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Ritter Otto Münch von Basel und seine Frau Bertha bitten den Abt von Prémontré, da er kein Kloster seines Ordens im ganzen Elsaß und Breisgau habe, und da Johannes von Rheinfelden (Rinvelden), vormals Abt zu Reute (Rüti), Berthas Blutsverwandter, schon seit längerer Zeit das von ihnen gestiftete Kloster versehen habe, dieses seinem Orden einzuverleiben und dem zunächst gelegenen Abt zu Bellelay zu übertragen, damit er selbst Abt des Klosters Himmelspforte sei.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 17 Nr. 10 b
17/4: 1304 März 20, Gen.: Stifter und Klöster
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 17 Himmelspforte
Himmelspforte >> Generalia
1304 März 20
Urkunden
Latein
Ausstellungsort: Basel
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel vorhanden
Druck: ZGO 26 (1874) S. 358
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel vorhanden
Druck: ZGO 26 (1874) S. 358
2 Exemplare
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ