Jasper Pape und Bertrum Meyber, weltlicher Richter zu Soist, errichten eine Eheberedung über die zwischen Jasper und Bertrums Tochter Enneke einzugehende Ehe, wobei der Vater 23 Morgen Land, die Pfandschaft an ¼ Salzhaus und ½ Salzwasser zu Sassendorp als Brautschatz mitzugeben verspricht, und beiderseitsvereinbart wird, dass im Falle des erbenlosen Todes eines der Verlobten für die Erbschaft das Soester Recht gelten soll. Jasper und Bertrum sowie Johan von Esbecke und Sebastian Pape, Bürger zu Werle kündigen ihre Siegel an. Zeugen waren außerdem Henrich von Gailen und Gobell von Dale, Bürgermeister zu Soist.
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Jasper Pape und Bertrum Meyber, weltlicher Richter zu Soist, errichten eine Eheberedung über die zwischen Jasper und Bertrums Tochter Enneke einzugehende Ehe, wobei der Vater 23 Morgen Land, die Pfandschaft an ¼ Salzhaus und ½ Salzwasser zu Sassendorp als Brautschatz mitzugeben verspricht, und beiderseitsvereinbart wird, dass im Falle des erbenlosen Todes eines der Verlobten für die Erbschaft das Soester Recht gelten soll. Jasper und Bertrum sowie Johan von Esbecke und Sebastian Pape, Bürger zu Werle kündigen ihre Siegel an. Zeugen waren außerdem Henrich von Gailen und Gobell von Dale, Bürgermeister zu Soist.
v. Papen-Koeningen, Bestand Su, Su 026
v. Papen-Koeningen, Bestand Su
v. Papen-Koeningen, Bestand Su >> 13 - Urkunden
1528 Apr. 28 {(dinstage na dem sondage misericordia domini)}
Enthält: Die angekündigten Siegel außer dem des Esbeckschen hängen an. Rückaufschrift: „Erkauff wegen des salzwassers und antheil (am) saltzhuse zu Saßendorp“. Or.Pgt.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:59 MEZ