Ehevertrag zwischen dem verwitweten Konditor Christoph Friedrich Schelling und der ledigen Anna Magdalena Rau. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Sibilla Rosina geborene Endris die drei Kinder Daniel Elias, Juliana Barbara und Christoph Friedrich. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Münsterpredigers und Professors Karl Gustav Weller und des Konditors Simon Endris als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Gegenschreibers beim bürgerlichen Almosenkasten Johann Christoph Friedel und des Handelsmanns Ehregott Bardili als Pfleger der Braut.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Konditor Christoph Friedrich Schelling und der ledigen Anna Magdalena Rau. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Sibilla Rosina geborene Endris die drei Kinder Daniel Elias, Juliana Barbara und Christoph Friedrich. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Münsterpredigers und Professors Karl Gustav Weller und des Konditors Simon Endris als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Gegenschreibers beim bürgerlichen Almosenkasten Johann Christoph Friedel und des Handelsmanns Ehregott Bardili als Pfleger der Braut.
A Urk. Heiratsverträge, 607
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1786 Oktober 12.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Christoph Friedrich Schelling und Anna Magdalena Rau
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer
Kanzleivermerke: No. 130 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 5. Oktober 1786
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 24. Januar 1787
3. Verzeichnis des zum Laden des Bräutigams gehörenden Inventars vom 25. Januar 1787
Datum: So geschehen Ulm, den 12. octobris 1786.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Christoph Friedrich Schelling und Anna Magdalena Rau
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer
Kanzleivermerke: No. 130 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 5. Oktober 1786
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 24. Januar 1787
3. Verzeichnis des zum Laden des Bräutigams gehörenden Inventars vom 25. Januar 1787
Datum: So geschehen Ulm, den 12. octobris 1786.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International