Pressevereinigung für neue Publikationsmittel e.V. (Bestand)
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BArch B 262
call number: B 262
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) >> Organisationen und Verbände >> Medien
1956-1982
Bestandsbeschreibung: Die Pressevereinigung für neue Publikationsmittel e. V. wurde am 7. Juli 1958 gegründet, um die Interessen des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDVZ), seiner Landesverbände und von Teilen der Verleger zu koordinieren. Aufgabe der Pressevereinigung war es, die Rundfunk- und Medienlandschaft zu beobachten und eine privatwirtschaftliche Beteiligung der Verleger auf diesen Feldern zu propagieren und zu erreichen.
Die Pressevereinigung arbeitete rege mit dem BDZV und anderen Verbänden des Pressewesens zusammen. Vorstandsvorsitzende waren bis 1979 Heinrich G. Merkel (Nürnberg) und Werner Theisen (Koblenz). Geschäftsführer war Dr. Edgar Scholz, bis 1945 Chefingenieur des Deutschen Nachrichtenbüros.
Kern der im Bestand B 262 vorhandenen Überlieferung ist die Serie der Mitgliederrundschreiben und der Informationsdienst.
Kassiert wurde das sog. "Archiv", eine Art Dokumentation, die nicht archivfähig war, denn sie bestand zu einem guten Teil aus nicht alterungsbeständigen Thermofax-Kopien von Pressediensten und sonstigen publizistischen Materialien. Vernichtet wurden ebenfalls Mitgliedschaftsakten und Teile der Materialsammlungen mit Firmenprospekten u. ä. 28 Aktenordner wurden ausgesondert und dem Nachlass Heinrich G. Merkel (N 1335) zugeordnet. Im Bestand belassen wurden zwei Dienste, die den Interessenkreis der Vereinigung besonders intensiv beobachteten: Die "Funkkorrespondenz" für die Jahre 1962-1982 sowie die "Media Perspektiven" für die Jahre 1969-1982.
Im Verbund mit den Unterlagen der Pressevereinigung für neue Publikationsmittel e. V. wurde die umfangreiche Überlieferung der Freien Fernsehen GmbH (Bestand B 263) an das Bundesarchiv abgegeben.
Die Überarbeitung des Bestandes erfolgte mit Hilfe von zwei Praktikanten im Januar und Februar 1987.
aus: Vorbemerkung zum vorläufigen Verzeichnis, 1987
Inhaltliche Charakterisierung: Mitgliederrundschreiben 1956-1957 (1), Informationsdienst und Materialien aus der Zeit vor seiner Entstehung 1957-1982 (11), Gründung, Satzung, Mitgliedschaften 1957-1981 (2), Vorstandssitzungen 1958-1982 (4), Mitgliederversammlungen 1958-1982 (6), Vorstand 1958-1982 (3), Schriftwechsel mit Heinrich G. Merkel, Herausgeber der Nürnberger Nachrichten 1956-1982 (10), Kommentare zum Fernsehprogramm von Dr. Fritz Hufen 1963-1969 (2), Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e. V. (BDZV) 1956-1982 (14), Schriftwechsel mit Landesverbänden des BDVZ, mit publizistischen Instituten und Rundfunkanstalten 1962-1981 (4), allgemeiner Schriftwechsel, insbesondere mit Pressevertretern, Verlegern und Verbänden 1956-1982 (16), Neuordnung von Rundfunk und Fernsehen 1956-1969 (4), Freies Fernsehen GmbH 1959-1960 (2), Studiengesellschaft für Funk- und Fernsehwerbung e. V. 1956-1969 (5), Dokumentation (Kartei) 1973-1980 (1), Funkkorrespondenz 1962-1982 (91), Media Perspektiven 1969-1982 (15)
Stand: August 2004
Erschließungszustand: Datenbankersschließung und Klassifikation
Umfang, Erläuterung: 192 AE
Zitierweise: BArch B 262/...
Die Pressevereinigung arbeitete rege mit dem BDZV und anderen Verbänden des Pressewesens zusammen. Vorstandsvorsitzende waren bis 1979 Heinrich G. Merkel (Nürnberg) und Werner Theisen (Koblenz). Geschäftsführer war Dr. Edgar Scholz, bis 1945 Chefingenieur des Deutschen Nachrichtenbüros.
Kern der im Bestand B 262 vorhandenen Überlieferung ist die Serie der Mitgliederrundschreiben und der Informationsdienst.
Kassiert wurde das sog. "Archiv", eine Art Dokumentation, die nicht archivfähig war, denn sie bestand zu einem guten Teil aus nicht alterungsbeständigen Thermofax-Kopien von Pressediensten und sonstigen publizistischen Materialien. Vernichtet wurden ebenfalls Mitgliedschaftsakten und Teile der Materialsammlungen mit Firmenprospekten u. ä. 28 Aktenordner wurden ausgesondert und dem Nachlass Heinrich G. Merkel (N 1335) zugeordnet. Im Bestand belassen wurden zwei Dienste, die den Interessenkreis der Vereinigung besonders intensiv beobachteten: Die "Funkkorrespondenz" für die Jahre 1962-1982 sowie die "Media Perspektiven" für die Jahre 1969-1982.
Im Verbund mit den Unterlagen der Pressevereinigung für neue Publikationsmittel e. V. wurde die umfangreiche Überlieferung der Freien Fernsehen GmbH (Bestand B 263) an das Bundesarchiv abgegeben.
Die Überarbeitung des Bestandes erfolgte mit Hilfe von zwei Praktikanten im Januar und Februar 1987.
aus: Vorbemerkung zum vorläufigen Verzeichnis, 1987
Inhaltliche Charakterisierung: Mitgliederrundschreiben 1956-1957 (1), Informationsdienst und Materialien aus der Zeit vor seiner Entstehung 1957-1982 (11), Gründung, Satzung, Mitgliedschaften 1957-1981 (2), Vorstandssitzungen 1958-1982 (4), Mitgliederversammlungen 1958-1982 (6), Vorstand 1958-1982 (3), Schriftwechsel mit Heinrich G. Merkel, Herausgeber der Nürnberger Nachrichten 1956-1982 (10), Kommentare zum Fernsehprogramm von Dr. Fritz Hufen 1963-1969 (2), Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e. V. (BDZV) 1956-1982 (14), Schriftwechsel mit Landesverbänden des BDVZ, mit publizistischen Instituten und Rundfunkanstalten 1962-1981 (4), allgemeiner Schriftwechsel, insbesondere mit Pressevertretern, Verlegern und Verbänden 1956-1982 (16), Neuordnung von Rundfunk und Fernsehen 1956-1969 (4), Freies Fernsehen GmbH 1959-1960 (2), Studiengesellschaft für Funk- und Fernsehwerbung e. V. 1956-1969 (5), Dokumentation (Kartei) 1973-1980 (1), Funkkorrespondenz 1962-1982 (91), Media Perspektiven 1969-1982 (15)
Stand: August 2004
Erschließungszustand: Datenbankersschließung und Klassifikation
Umfang, Erläuterung: 192 AE
Zitierweise: BArch B 262/...
192 Aufbewahrungseinheiten; 11,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ