Jörg Wolffhart aus Allmersbach, zu Stuttgart gef., weil er vom Fürst aus Urbach beschuldigt worden war, ihm sein Säckel mit 10 Batzen gestohlen zu haben, jedoch auf seine Bitte und die Fürbitte seiner Freundschaft des strengen Rechts enthoben, verspricht eidlich, sich wohl zu verhalten, und schwört U. - Bürgen mit 100 fl: Jos Wolffart, Barbara, Jörg Spitzers Ehefrau, beide von Botenheim und Margarete, Claus Spitzers Ehefrau von Allmersbach, sein Vetter und seine Basen.
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Jörg Wolffhart aus Allmersbach, zu Stuttgart gef., weil er vom Fürst aus Urbach beschuldigt worden war, ihm sein Säckel mit 10 Batzen gestohlen zu haben, jedoch auf seine Bitte und die Fürbitte seiner Freundschaft des strengen Rechts enthoben, verspricht eidlich, sich wohl zu verhalten, und schwört U. - Bürgen mit 100 fl: Jos Wolffart, Barbara, Jörg Spitzers Ehefrau, beide von Botenheim und Margarete, Claus Spitzers Ehefrau von Allmersbach, sein Vetter und seine Basen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 4942
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 9. Band 9: Stuttgart, Orte außerhalb des Amtsbezirks, Forst >> 1. Stuttgart (außeramtliche Orte)
1527 Oktober 22 (Di n. Ursula)
Perg.; 2 S.
Urkunden
Siegler: 1) Johann Stickel 2) Ludwig Stähelin, Bm. zu Stuttgart
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Wolffhart, Jörg
Allmersbach im Tal WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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