Gutsanlagen Alt Rehse; Wustrow und Werder
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N20-0981 N20-0979
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N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
März 2003
Enthält u.a.: Gutsanlagen Alt Rehse; Wustrow und Werder (Im Umkreis von 8-10 km SW von Neubrandenburg) Alt Rehse war im 15.Jhd. in Besitz des Klosters Broda. Mitte des 16.Jhds. Jürgen von Moltzahn. Viele Besitzerwechsel bis Mitte des 18. Jhds. 1754-1849 wieder in der Hand der Fam. der Maltzahns. Danach wieder vielfacher Wechsel: 1851 Karl Friedrich Wendland, Johann Strasen, 1857 Otto Ferdinand Merker, 1892 August Breese, 1897 Ludwig Baron von Hauff. 1933 Enteignung durch die Nazis und Einrichtung einer Führerschule der Reichsärzteschaft. Neubau zahlreicher kleiner Fachwerkhäuschen und einer Ausbildungsstätte. Jetzt meist in priv. Hand. Das alte GH Alt Rehse, ein zweigeschossiger, 11-achsiger Putzbau mit Satteldach und mittlerem ehem. 3-achsigem Verandaeingang und zweiläufiger Treppe, ist jetzt völlig umgebaut und dient Wohnzwecken. Links noch ein überdachter Seiteneingang und im Umfeld ein größeres Wirtschaftsgebäude. Das Gut wustrow war bis 1932 im Maltzahnschen Besitz; danach Friedrich Wilhelm Kutschke und Baron von Beverforde von 1939-45. Das Gut Werder gehörte Joseph von Maltzan Frh. zu Wartenberg und Penzlin.
Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 8,5 x12 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 8,5 x12 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.01.20252025, 14:32 MEZ