Nikolaus Fleischbein, Aschaffenburg, Ratsverwandter, für seine Mutter Jakoba, Witwe in Babenhausen, dann als deren Erben die Geschwister Philipp, Hans und Reinhart Fleischbein und Anna, Witwe des ehemaligen Aschaffenburger Schultheißen Christoph Spanvogel gegen Christoph Graf von Stolberg-Königstein, dann Albrecht Georg Graf von Stolberg, Ludwig Graf von Löwenstein, Philipp Graf von Eberstein, Dietrich Graf von Manderscheid als Schwiegersöhne des Grafen Ludwig von Stolberg-Königstein für ihre Frauen, und deren Vettern, die Brüder Wolf Ernst, Johann und Heinrich von Stolberg-Königstein
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Nikolaus Fleischbein, Aschaffenburg, Ratsverwandter, für seine Mutter Jakoba, Witwe in Babenhausen, dann als deren Erben die Geschwister Philipp, Hans und Reinhart Fleischbein und Anna, Witwe des ehemaligen Aschaffenburger Schultheißen Christoph Spanvogel gegen Christoph Graf von Stolberg-Königstein, dann Albrecht Georg Graf von Stolberg, Ludwig Graf von Löwenstein, Philipp Graf von Eberstein, Dietrich Graf von Manderscheid als Schwiegersöhne des Grafen Ludwig von Stolberg-Königstein für ihre Frauen, und deren Vettern, die Brüder Wolf Ernst, Johann und Heinrich von Stolberg-Königstein
1, 428
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1576-1591 (-1720)
Enthält: Quad. 25: Schuldverschreibung (1571) über 3000 Gulden gegen Verpfändung eines Drittels der großen und kleinen Frucht-und Weinzehnten zu Bad Schwalbach
Enthält: Quad. 30: Verzichterklärung von Anna von Stolberg-Königstein
Darin auch: Akten (1719/1720) zu 429, betr. mandati arresti
Enthält: Quad. 30: Verzichterklärung von Anna von Stolberg-Königstein
Darin auch: Akten (1719/1720) zu 429, betr. mandati arresti
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch an Beklagte als Erbnachfolger auf Zahlung der seit 1574 rückständigen Zinsen für das 1571 dem Grafen Ludwig von Stolberg-Königstein von Ernst Fleischbein (verstorbener Bruder des Klägers) geliehene Kapital von 3000 Gulden oder Einsetzung in die verpfändeten Wein- und Fruchtzehnten zu Bad Schwalbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ