Briefwechsel des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher mit seiner Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (15) samt Briefen von Söhnen
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E 29/VIII Nr. 119
E 29/VIII Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
15.02.1875 - 13.04.1875
Enthält:
1875 Februar 15: Brief des Theodor von Tucher aus Leitheim an seinen Vater Karl Friedrich Wilhelm von Tucher (in Nürnberg).
Dank für die Sendung von 500 Gulden. Den Acker am Lehenhof (s. Nr. 118) hat Schreiber für sich selbst gekauft. Weitere Überlegungen zur Landwirtschaft. Wasserleitung für Simmelsdorf. Zusendung eines Journals mit einem Artikel über Dampfkesselheizung. - Prozess mit Stern wegen Testamentsanfechtung. - Hinterlassenschaftsangelegenheit in Zusammenhang mit Merkel (s. Nr. 118). - Schreiber erwartet den Tapezierer, um das alte Kinderzimmer herrichten zu lassen, da die Kinder nun bald aus dem Schlafzimmer ziehen müssen. Frage, wie man die Aufsicht über die Kinder bei Nacht aufrechterhalten kann, denn Schreiber möchte die Kinder nicht den indolenten verschlafenen Kindsmägden überlassen, von denen die Crescenz noch die beste ist. Wenn man das Kinderzimmer ins jetzige Bügelzimmer verlegt, also direkt über dem elterlichen Schlafzimmer, und beide Räume mit einer Wendeltreppe verbindet, so wäre dies doch nur ungenügend. Schreiber kommt immer wieder auf seinen alten Plan, den Hausgang zum elterlichen Schlafzimmer zu machen (s. Nr. 113). Zeichnung mit ausführlicher Erklärung des Umbauplans.
1875 Februar 26: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seinen Sohn Friedrich (in San Remo).
Gratulation zum 16. Geburtstag. Wegen seines Gesundheitszustandes musste Adressat auf eine Schulausbildung verzichten, trotz seiner trefflichen Anlagen. Ermahnungen. Susanna legt einige Zeilen bei (hier nicht vorhanden). Grüße an Max und an die Mama. Schreiber ist über den Plan zur Einrichtung einer protestantischen Kirche in San Remo sehr erfreut, auch, dass Mama sich hierfür engagiert. Schreiber spendiert 100 Francs zu diesem Projekt.
1875 März 8: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Ehefrau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in San Remo).
Besprach sich mit rechtsverständigen Herren von der Kronengesellschaft wegen des Plans, die Barmherzigen Brüder an die Riviera zu bringen. Zur Einrichtung eines Hauses soll die Adressatin ihren Namen hergeben, weil diese Bruderschaft in Italien gesetzlich verboten ist. Verweis auf einen Fall der Augsburger Welser, die in Nürnberg keinen Besitz haben durften, bzw. ihn durch einen Nürnberger Prokurator verwalten lassen mussten. Schreiber rät dringend von diesem Vorhaben ab. - Das Leiden der Adressatin ist wieder aufgetreten, sie wird durch Dr. Parking behandelt. Schreiber geht es gut. Susanna geht es wieder besser, seit der Dickhals in seinen Grenzen gehalten wird (= Kropf??). Sie ist heute abend bei Mathilde Fürer um Tee eingeladen. Grüße von Schwägerin Marie. - Der Bazar zu Gunsten der protestantischen Kirche in San Remo ist nicht zuletzt dank der Spenden aus der Villa Garbarini gut ausgefallen. Da können die weiteren 100 Francs, die Schreiber versprochen hatte, tatsächlich auf 50 Francs reduziert werden. - Frage der Besoldung des Pfarrers, der Friedrich unterrichtet. - Abrechnungen.
1875 März 18: Brief des Theodor von Tucher aus Leitheim an seinen Vater Karl Friedrich Wilhelm von Tucher (in Nürnberg).
Dank für Briefe. Josephine geht es gut, sie stillt das Kind (= Elisabeth Frieda, geb. 16. März). Die Kleine schläft viel, hat dunkle Haare und kommt auf die Marie heraus. Helene hat sich schon angekündigt. Ihr und (Alfred von) Schönprunn ist zu danken. Eine Wärterin wird am Dienstag eintreffen. Schreiber besorgte ein Köchin in Augsburg - gut aber teuer - 9 Gulden im Monat.
1875 April 7: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Ehefrau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in San Remo).
Geburtstagsgrüße an Max vom Vater, von Susann (!) und Karl. Schreiber geht es wieder einigermaßen gut, er kann schon Spaziergänge unternehmen. Hoffentlich haben Adressatin und Kinder die Impfung gut überstanden, die wegen Blatterngefahr notwendig war. Adressatin hat Bekanntschaften gemacht. Tante Bayerlein erkundigt sich, ob Hinkeldeys auch dort sind. Die Nachbarn haben Adressatin eingeladen, sie auf dem Heimweg in der Schweiz zu besuchen. Außerdem haben sie Erkundigungen über den Notar (Michel Beaulieu, s. Nr. 38) in Avignon eingeholt, bei dem man wohl weiter mahnen müssen wird. Bei Beschreibung der Ostergesellschaft in der Villa fiel Schreiber auf, dass Marie Garbarini immer noch ihren Namen trägt, obwohl man schon damit rechnete, sie heiße Tiedemann. Die Arme! - Susanna hatte ein in Elfenbeindeckel gebundenes Buch als Geschenk an Emilie (von) Schönprunn gesandt. Karl wird erst Mitte des Monats abreisen, wenn seine Vorlesungen beginnen. Seldeneck will er nicht besuchen, da er befürchtet, durch die dortige Gesellschaft von seinem Studium abgelenkt zu werden. - Ärger mit der Dienstbotin Angela in San Remo. Erwähnt eine weitere Angestellte namens Maria. (Familiennachrichten).
1875 April 13: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Ehefrau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in San Remo).
Geburtstagsgrüße an die Ehefrau. Schreiber geht es wieder besser, es waren auch Beschwerden im Unterleib mit im Spiel. Amtmann Schmidt (in Simmelsdorf?) ist immer noch nicht arbeitsfähig. Am kommenden Samstag will Schreiber zur Taufe seines 3. Enkelkindes nach Leitheim reisen. Max schrieb aus Livorno. Er müsste inzwischen in Tunis sein. Nach 8 Tagen will er nach Cagliari und später nach Palermo.- Erfreulicherweise hat der Notar in Avignon mit ersten Sendungen begonnen. (...) Heute war Schreiber auf der Beerdigung der 80jährigen Frau (Josefa Caroline Wilhelmine Helene) v. Holzschuher, geb. v. Braun.
(Auf der Rückseite spätere Handschrift der Empfängerin:) Letzter Brief und Glückwunsch meines Wilhelm's. Gott gebe ihm die ewige Ruhe, das ewige Licht leuchte ihm, Herr lasse ihn ruhen in Frieden!
1875 Februar 15: Brief des Theodor von Tucher aus Leitheim an seinen Vater Karl Friedrich Wilhelm von Tucher (in Nürnberg).
Dank für die Sendung von 500 Gulden. Den Acker am Lehenhof (s. Nr. 118) hat Schreiber für sich selbst gekauft. Weitere Überlegungen zur Landwirtschaft. Wasserleitung für Simmelsdorf. Zusendung eines Journals mit einem Artikel über Dampfkesselheizung. - Prozess mit Stern wegen Testamentsanfechtung. - Hinterlassenschaftsangelegenheit in Zusammenhang mit Merkel (s. Nr. 118). - Schreiber erwartet den Tapezierer, um das alte Kinderzimmer herrichten zu lassen, da die Kinder nun bald aus dem Schlafzimmer ziehen müssen. Frage, wie man die Aufsicht über die Kinder bei Nacht aufrechterhalten kann, denn Schreiber möchte die Kinder nicht den indolenten verschlafenen Kindsmägden überlassen, von denen die Crescenz noch die beste ist. Wenn man das Kinderzimmer ins jetzige Bügelzimmer verlegt, also direkt über dem elterlichen Schlafzimmer, und beide Räume mit einer Wendeltreppe verbindet, so wäre dies doch nur ungenügend. Schreiber kommt immer wieder auf seinen alten Plan, den Hausgang zum elterlichen Schlafzimmer zu machen (s. Nr. 113). Zeichnung mit ausführlicher Erklärung des Umbauplans.
1875 Februar 26: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seinen Sohn Friedrich (in San Remo).
Gratulation zum 16. Geburtstag. Wegen seines Gesundheitszustandes musste Adressat auf eine Schulausbildung verzichten, trotz seiner trefflichen Anlagen. Ermahnungen. Susanna legt einige Zeilen bei (hier nicht vorhanden). Grüße an Max und an die Mama. Schreiber ist über den Plan zur Einrichtung einer protestantischen Kirche in San Remo sehr erfreut, auch, dass Mama sich hierfür engagiert. Schreiber spendiert 100 Francs zu diesem Projekt.
1875 März 8: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Ehefrau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in San Remo).
Besprach sich mit rechtsverständigen Herren von der Kronengesellschaft wegen des Plans, die Barmherzigen Brüder an die Riviera zu bringen. Zur Einrichtung eines Hauses soll die Adressatin ihren Namen hergeben, weil diese Bruderschaft in Italien gesetzlich verboten ist. Verweis auf einen Fall der Augsburger Welser, die in Nürnberg keinen Besitz haben durften, bzw. ihn durch einen Nürnberger Prokurator verwalten lassen mussten. Schreiber rät dringend von diesem Vorhaben ab. - Das Leiden der Adressatin ist wieder aufgetreten, sie wird durch Dr. Parking behandelt. Schreiber geht es gut. Susanna geht es wieder besser, seit der Dickhals in seinen Grenzen gehalten wird (= Kropf??). Sie ist heute abend bei Mathilde Fürer um Tee eingeladen. Grüße von Schwägerin Marie. - Der Bazar zu Gunsten der protestantischen Kirche in San Remo ist nicht zuletzt dank der Spenden aus der Villa Garbarini gut ausgefallen. Da können die weiteren 100 Francs, die Schreiber versprochen hatte, tatsächlich auf 50 Francs reduziert werden. - Frage der Besoldung des Pfarrers, der Friedrich unterrichtet. - Abrechnungen.
1875 März 18: Brief des Theodor von Tucher aus Leitheim an seinen Vater Karl Friedrich Wilhelm von Tucher (in Nürnberg).
Dank für Briefe. Josephine geht es gut, sie stillt das Kind (= Elisabeth Frieda, geb. 16. März). Die Kleine schläft viel, hat dunkle Haare und kommt auf die Marie heraus. Helene hat sich schon angekündigt. Ihr und (Alfred von) Schönprunn ist zu danken. Eine Wärterin wird am Dienstag eintreffen. Schreiber besorgte ein Köchin in Augsburg - gut aber teuer - 9 Gulden im Monat.
1875 April 7: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Ehefrau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in San Remo).
Geburtstagsgrüße an Max vom Vater, von Susann (!) und Karl. Schreiber geht es wieder einigermaßen gut, er kann schon Spaziergänge unternehmen. Hoffentlich haben Adressatin und Kinder die Impfung gut überstanden, die wegen Blatterngefahr notwendig war. Adressatin hat Bekanntschaften gemacht. Tante Bayerlein erkundigt sich, ob Hinkeldeys auch dort sind. Die Nachbarn haben Adressatin eingeladen, sie auf dem Heimweg in der Schweiz zu besuchen. Außerdem haben sie Erkundigungen über den Notar (Michel Beaulieu, s. Nr. 38) in Avignon eingeholt, bei dem man wohl weiter mahnen müssen wird. Bei Beschreibung der Ostergesellschaft in der Villa fiel Schreiber auf, dass Marie Garbarini immer noch ihren Namen trägt, obwohl man schon damit rechnete, sie heiße Tiedemann. Die Arme! - Susanna hatte ein in Elfenbeindeckel gebundenes Buch als Geschenk an Emilie (von) Schönprunn gesandt. Karl wird erst Mitte des Monats abreisen, wenn seine Vorlesungen beginnen. Seldeneck will er nicht besuchen, da er befürchtet, durch die dortige Gesellschaft von seinem Studium abgelenkt zu werden. - Ärger mit der Dienstbotin Angela in San Remo. Erwähnt eine weitere Angestellte namens Maria. (Familiennachrichten).
1875 April 13: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Ehefrau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in San Remo).
Geburtstagsgrüße an die Ehefrau. Schreiber geht es wieder besser, es waren auch Beschwerden im Unterleib mit im Spiel. Amtmann Schmidt (in Simmelsdorf?) ist immer noch nicht arbeitsfähig. Am kommenden Samstag will Schreiber zur Taufe seines 3. Enkelkindes nach Leitheim reisen. Max schrieb aus Livorno. Er müsste inzwischen in Tunis sein. Nach 8 Tagen will er nach Cagliari und später nach Palermo.- Erfreulicherweise hat der Notar in Avignon mit ersten Sendungen begonnen. (...) Heute war Schreiber auf der Beerdigung der 80jährigen Frau (Josefa Caroline Wilhelmine Helene) v. Holzschuher, geb. v. Braun.
(Auf der Rückseite spätere Handschrift der Empfängerin:) Letzter Brief und Glückwunsch meines Wilhelm's. Gott gebe ihm die ewige Ruhe, das ewige Licht leuchte ihm, Herr lasse ihn ruhen in Frieden!
Umfang/Beschreibung: 6 Prod
Archivale
Bemerkungen: Prod. 1: Erbauseinandersetzung mit Stern = Emil von Stern? vgl. Nr. 203!
Indexbegriff Person: Bayerlein, N
Indexbegriff Person: Beaulieu, Michel (Notar Avignon)
Indexbegriff Person: Fürer, Mathilde
Indexbegriff Person: Garbarini, Marie (San Remo)
Indexbegriff Person: Hinkeldey, Familie
Indexbegriff Person: Holzschuher, Josefa Caroline Wilhelmine Helene
Indexbegriff Person: Merkel, N
Indexbegriff Person: N, Angela (San Remo)
Indexbegriff Person: N, Creszenz (Leitheim)
Indexbegriff Person: N, Maria (San Remo)
Indexbegriff Person: Parking, N (Dr San Remo)
Indexbegriff Person: Schmidt, N (Tucher'scher Amtmann)
Indexbegriff Person: Schönprunn, Alfred von
Indexbegriff Person: Schönprunn, Emilie von
Indexbegriff Person: Schönprunn, Helene von - geb Tucher
Indexbegriff Person: Seldeneck, N von
Indexbegriff Person: Stern, Emil von (?)
Indexbegriff Person: Tiedemann, N
Indexbegriff Person: Tucher, Elisabeth Frieda
Indexbegriff Person: Tucher, Friederike Karoline Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Sigmund Gottlieb Wilhelm Carl Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Josephine Eleonore geb La Roche
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Christoph Wilhelm Friedrich Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Person: Tucher, Marie Karoline Friederike
Indexbegriff Person: Tucher, Maximilian Joseph Friedrich Wilhelm Karl Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Susanna Maria Karoline Wilhelmine Friederike Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Theodor Friedrich Camill Karl Wilhelm
Indexbegriff Person: Bayerlein, N
Indexbegriff Person: Beaulieu, Michel (Notar Avignon)
Indexbegriff Person: Fürer, Mathilde
Indexbegriff Person: Garbarini, Marie (San Remo)
Indexbegriff Person: Hinkeldey, Familie
Indexbegriff Person: Holzschuher, Josefa Caroline Wilhelmine Helene
Indexbegriff Person: Merkel, N
Indexbegriff Person: N, Angela (San Remo)
Indexbegriff Person: N, Creszenz (Leitheim)
Indexbegriff Person: N, Maria (San Remo)
Indexbegriff Person: Parking, N (Dr San Remo)
Indexbegriff Person: Schmidt, N (Tucher'scher Amtmann)
Indexbegriff Person: Schönprunn, Alfred von
Indexbegriff Person: Schönprunn, Emilie von
Indexbegriff Person: Schönprunn, Helene von - geb Tucher
Indexbegriff Person: Seldeneck, N von
Indexbegriff Person: Stern, Emil von (?)
Indexbegriff Person: Tiedemann, N
Indexbegriff Person: Tucher, Elisabeth Frieda
Indexbegriff Person: Tucher, Friederike Karoline Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Sigmund Gottlieb Wilhelm Carl Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Josephine Eleonore geb La Roche
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Christoph Wilhelm Friedrich Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Person: Tucher, Marie Karoline Friederike
Indexbegriff Person: Tucher, Maximilian Joseph Friedrich Wilhelm Karl Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Susanna Maria Karoline Wilhelmine Friederike Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Theodor Friedrich Camill Karl Wilhelm
Augsburg
Avignon
Cagliari
Leitheim
Leitheim, Lehenhof - Melkwiese
Leitheim, Schloß - Erdgeschoss Gang
Leitheim, Schloß - Erdgeschoss Kinderzimmer
Leitheim, Schloß - Erdgeschoss Schlafzimmer
Leitheim, Schloß - Obergeschoss Bügelzimmer
Livorno
Palermo
Riviera
San Remo
San Remo, Villa Garbarini - kleine
Schweiz
Simmelsdorf
Tunis
Briefwechsel Karl Friedrich Wilhelm von Tucher
Geldsendung
Ackerkauf
Landwirtschaft
Journal
Dampfkesselheizung
Prozess
Testamentsanfechtung
Nachlasssache
Tapezierer
Kinderzimmer
Schlafzimmer
Aufsicht
Kindsmagd
Bügelzimmer
Wendeltreppe
Hausgang
Zeichnung
Umbauplan
Geburtstagsglückwünsche
Gesundheitszustand
Schulausbildung fehlende
Grüße
Kirche geplant
Protestantische Kirche geplant
Spende
Kronengesellschaft = Kronengenossen
Kronen-Genossen
Barmherzige Brüder
Ordensverbot Italien
Prokurator
Krankheit
Arzt
Kropf (?)
Einladung
Tee
Bazar
Villa
Besoldung
Pfarrer
Unterricht
Abrechnung
Geburt
Stillen
Besuch
Wärterin
Köchin
Spaziergang
Blatternimpfung
Impfung
Einladung
Ekundigung
Notar, Avignon
Mahnung
Ostergesellschaft
Buch mit Elfenbeindeckeln
Elfenbeindeckel (Buch)
Geschenk
Studium
Vorlesung
Dienstboten
Familiennachrichten
Unterleibsbeschwerden
Amtmann, Tucher'scher
Taufe
Reise
Beerdigung
Nachruf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
- E 29 - Familienarchiv von Tucher (Tektonik)
- E 29/VIII - Familienarchiv Tucher / Leitheimer Zweig (Tektonik)
- Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig (Bestand)