SA-12 Heinz Heckmann, Staatssekretär a.D. (Bestand)
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SA-12
Kreisarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> 05 Sammlungsbestände und Nachlässe >> 05.08 Sammlungen (in Bearbeitung BB)
Vorwort: Heinz Friedrich Heckmann (* 22. März 1932 in Langenbrücken; † 13. August 2012) war ein deutscher Verwaltungsfachmann und Politiker der CDU.
Ausbildung und Beruf
Heckmann besuchte das Gymnasium in Bruchsal, wo er 1950 das Abitur ablegte. Danach machte er bis 1953 eine Ausbildung zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst. Anschließend war er beim Regierungspräsidium Karlsruhe und beim Landratsamt Bruchsal tätig. 1961 wurde er Kreiskämmerer beim Landkreis Bruchsal. Dieses Amt übte er auch nach der Kreisreform 1973 beim Landkreis Karlsruhe aus.
Politische Tätigkeit
Politisch engagierte er sich früh in der CDU, wo er zunächst im Kreis, später im Bezirk bis zum Vorsitzenden aufstieg und auch dem baden-württembergischen Landesvorstand der CDU angehörte. 1972 wurde Heckmann erstmals in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt, dem er bis 1992 angehörte. 1978 wurde ihm das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg übertragen.
1980 holte ihn Ministerpräsident Lothar Späth in die Landesregierung und übertrug ihm das Amt eines Politischen Staatssekretärs, das heißt ohne Sitz und Stimme im Kabinett, im Finanzministerium unter Minister Guntram Palm. Dieses Amt hatte Heckmann auch nach den Landtagswahlen 1984 und 1988 inne. Im September 1989 verzichtete Heckmann auf sein Amt.
Heckmann übernahm dann bis 1996 einen Posten bei der Südwestdeutschen Salzwerke AG in Heilbronn.
Sonstige Ämter, Ehrungen und Auszeichnungen
Neben seiner politischen Tätigkeit engagierte sich Heckmann auch im kulturellen Bereich. So war er lange Zeit Präsident des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württembergs e.V., deren Ehrenpräsident er heute ist. Ferner war er im Vorstand der Internationalen Musikschulakademie und Kulturzentrum Schloss Kapfenburg in Lauchheim tätig. Heckmann war auch maßgeblich an der Gründung der International University in Germany gemeinnützige GmbH in Bruchsal beteiligt.
1978 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland[1], 1983 das Verdienstkreuz 1. Klasse. Im Jahr 2002 wurde ihm von Ministerpräsident Erwin Teufel die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.
Familie und Privates
Heckmann war verheiratet mit Ursula, geborene Dorwarth, und hatte zwei Töchter.
Im Rahmen der Erstellung der Publikation "25 Jahre im Landkreis Karlsruhe" (Veröffentlichung 1998) wurden dem Kreisarchiv einige Fotos und Wahlwerbung aus dem privaten Besitz von Heinz Heckmann überlassen. Diese bilden nunmehr den Bestand SA-12.
Bruchsal, im September 2025, Bernd Breitkopf
Ausbildung und Beruf
Heckmann besuchte das Gymnasium in Bruchsal, wo er 1950 das Abitur ablegte. Danach machte er bis 1953 eine Ausbildung zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst. Anschließend war er beim Regierungspräsidium Karlsruhe und beim Landratsamt Bruchsal tätig. 1961 wurde er Kreiskämmerer beim Landkreis Bruchsal. Dieses Amt übte er auch nach der Kreisreform 1973 beim Landkreis Karlsruhe aus.
Politische Tätigkeit
Politisch engagierte er sich früh in der CDU, wo er zunächst im Kreis, später im Bezirk bis zum Vorsitzenden aufstieg und auch dem baden-württembergischen Landesvorstand der CDU angehörte. 1972 wurde Heckmann erstmals in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt, dem er bis 1992 angehörte. 1978 wurde ihm das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg übertragen.
1980 holte ihn Ministerpräsident Lothar Späth in die Landesregierung und übertrug ihm das Amt eines Politischen Staatssekretärs, das heißt ohne Sitz und Stimme im Kabinett, im Finanzministerium unter Minister Guntram Palm. Dieses Amt hatte Heckmann auch nach den Landtagswahlen 1984 und 1988 inne. Im September 1989 verzichtete Heckmann auf sein Amt.
Heckmann übernahm dann bis 1996 einen Posten bei der Südwestdeutschen Salzwerke AG in Heilbronn.
Sonstige Ämter, Ehrungen und Auszeichnungen
Neben seiner politischen Tätigkeit engagierte sich Heckmann auch im kulturellen Bereich. So war er lange Zeit Präsident des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württembergs e.V., deren Ehrenpräsident er heute ist. Ferner war er im Vorstand der Internationalen Musikschulakademie und Kulturzentrum Schloss Kapfenburg in Lauchheim tätig. Heckmann war auch maßgeblich an der Gründung der International University in Germany gemeinnützige GmbH in Bruchsal beteiligt.
1978 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland[1], 1983 das Verdienstkreuz 1. Klasse. Im Jahr 2002 wurde ihm von Ministerpräsident Erwin Teufel die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen.
Familie und Privates
Heckmann war verheiratet mit Ursula, geborene Dorwarth, und hatte zwei Töchter.
Im Rahmen der Erstellung der Publikation "25 Jahre im Landkreis Karlsruhe" (Veröffentlichung 1998) wurden dem Kreisarchiv einige Fotos und Wahlwerbung aus dem privaten Besitz von Heinz Heckmann überlassen. Diese bilden nunmehr den Bestand SA-12.
Bruchsal, im September 2025, Bernd Breitkopf
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.04.2026, 14:44 MESZ