Graf Christoph von Werdenberg zu Heiligenberg beurkundet, dass sich sein Eigenmann Philipp Spächt zu Rammetshofen (Ramlatzhofen) um eine nicht spezifizierte Summe Geldes, deren Empfang er hiermit bestätigt, von ihm freigekauft hat. Der Aussteller spricht genannten Philipp von seiner bisherigen Eigenschaft und allen aus ihr resultierenden Pflichten, Lasten und Beschränkungen frei, versichert auch namens seiner Erben, dass derselbe künftig von seiner Seite keine Ansprüche oder Forderungen mehr zu gewärtigen hat und gestattet ihm, von jetzt an Herrschaft, Obrigkeit, Wohnort und Bürgerrecht frei zu wählen.
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Graf Christoph von Werdenberg zu Heiligenberg beurkundet, dass sich sein Eigenmann Philipp Spächt zu Rammetshofen (Ramlatzhofen) um eine nicht spezifizierte Summe Geldes, deren Empfang er hiermit bestätigt, von ihm freigekauft hat. Der Aussteller spricht genannten Philipp von seiner bisherigen Eigenschaft und allen aus ihr resultierenden Pflichten, Lasten und Beschränkungen frei, versichert auch namens seiner Erben, dass derselbe künftig von seiner Seite keine Ansprüche oder Forderungen mehr zu gewärtigen hat und gestattet ihm, von jetzt an Herrschaft, Obrigkeit, Wohnort und Bürgerrecht frei zu wählen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2755
Nro. 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 II Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe
Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe >> Leibeigenschaftsbriefe >> 1500-1549
1515 Januar 26 (vff frytag nechst nach sant Pauls bekerung)
14,5 x 37,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Graf Christoph von Werdenberg
Empfänger: Philipp Spächt
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Rückvermerk
Empfänger: Philipp Spächt
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Rückvermerk
Spächt, Philipp
Rammetshofen : Oberteuringen FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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