Elisabeth und Greta (Greda), Töchter des weiland Hermann Tzayn, Bürgers zu Amöneburg, vermachen dem Kloster Haina (Heyne) testamentarisch 2 Morgen...
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Urk. 26, 822
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1345 Mai 18
Ausf., lat., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Anh. (neu befestigt) RundSg. der Stadt Amöneburg
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1345, feria quarta post festum penth[ecostes].
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Elisabeth und Greta (Greda), Töchter des weiland Hermann Tzayn, Bürgers zu Amöneburg, vermachen dem Kloster Haina (Heyne) testamentarisch 2 Morgen Ackerland in den Rodern in der Gemarkung der Stadt Amöneburg, die ihnen als ererbtes Eigen, frei von Zehnten, Renten und sonstigen Abgaben, zukamen, so daß sie und ihre Erben dem Kloster davon zu ihrem Seelenheil und Gedächtnis hinfort alljährlich zu Martini eine halbe Mark gängiger Währung, 3 Heller auf 2 Pfennige gerechnet, als Zins zahlen. Das Kloster hat ihnen sein Haus neben dem Kirchhof der Amöneburger Pfarrkirche, in dem weiland Elisabeth von Fronhausen wohnte, auf Lebenszeit eingeräumt, wofür sie in Anerkennung des klösterlichen Eigentums jährlich 1 Fastnachtshuhn liefern. Sie werden das Haus selbst bewohnen und mit Mauern, Dächern und sonstigen Gebäuden gebührend erhalten. Weiter dürfen sie das Haus ohne Einwilligung des Klosters nicht verkaufen, verpfänden, verpachten oder sonst aus der Hand geben. Nach ihrem Tode haben ihre Erben wegen des Hauses und etwaiger Bauten daran keinerlei Ansprüche gegen das Kloster [vgl. Franz Nr. 614].
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhard, Pleban zu Ginseldorf (Guntzelndorf)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich Dichtere, Dietrich unter der Linden (sub Tilia), Schöffen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried, Schulrektor zu Amöneburg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bürgermeister Johann Osperti mit dem Amöneburger Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 536, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Elisabeth und Greta (Greda), Töchter des weiland Hermann Tzayn, Bürgers zu Amöneburg, vermachen dem Kloster Haina (Heyne) testamentarisch 2 Morgen Ackerland in den Rodern in der Gemarkung der Stadt Amöneburg, die ihnen als ererbtes Eigen, frei von Zehnten, Renten und sonstigen Abgaben, zukamen, so daß sie und ihre Erben dem Kloster davon zu ihrem Seelenheil und Gedächtnis hinfort alljährlich zu Martini eine halbe Mark gängiger Währung, 3 Heller auf 2 Pfennige gerechnet, als Zins zahlen. Das Kloster hat ihnen sein Haus neben dem Kirchhof der Amöneburger Pfarrkirche, in dem weiland Elisabeth von Fronhausen wohnte, auf Lebenszeit eingeräumt, wofür sie in Anerkennung des klösterlichen Eigentums jährlich 1 Fastnachtshuhn liefern. Sie werden das Haus selbst bewohnen und mit Mauern, Dächern und sonstigen Gebäuden gebührend erhalten. Weiter dürfen sie das Haus ohne Einwilligung des Klosters nicht verkaufen, verpfänden, verpachten oder sonst aus der Hand geben. Nach ihrem Tode haben ihre Erben wegen des Hauses und etwaiger Bauten daran keinerlei Ansprüche gegen das Kloster [vgl. Franz Nr. 614].
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerhard, Pleban zu Ginseldorf (Guntzelndorf)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich Dichtere, Dietrich unter der Linden (sub Tilia), Schöffen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried, Schulrektor zu Amöneburg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bürgermeister Johann Osperti mit dem Amöneburger Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 536, Zweiter Band
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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