Beanspruchung des gegenseitigen Successionsrechts auf die beiderseitigen Kronlehen durch die Linien Woellwarth-Lauterburg und Woellwarth-Laubach seit 1842; Korrespondenz des Freiherrn Wilhelm v. W.-Lauterburg (#230) mit der Witwe des 1870 verstorbenen letzten männlichen Glieds der Laubacher Linie (Karl Reinhard v. W.-Laubach (#119)); Auseinandersetzungen mit dem württ. Lehenrat wegen der Succession der Lauterburger Linie in die Laubach'schen Kronlehen; Allodifikation der Lauterburger Kronlehen Schloß Lauterburg, Killingen und Schloß Hohenroden sowie der ehemals Laubach'schen Kronlehen Mantelhof und Scherrenmühle 1872; Übernahme der Lehenwirtschaft durch die beiden Söhne und die 3 Neffen des 1875 verstorbenen Wilhelm v. W. (#230)
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Beanspruchung des gegenseitigen Successionsrechts auf die beiderseitigen Kronlehen durch die Linien Woellwarth-Lauterburg und Woellwarth-Laubach seit 1842; Korrespondenz des Freiherrn Wilhelm v. W.-Lauterburg (#230) mit der Witwe des 1870 verstorbenen letzten männlichen Glieds der Laubacher Linie (Karl Reinhard v. W.-Laubach (#119)); Auseinandersetzungen mit dem württ. Lehenrat wegen der Succession der Lauterburger Linie in die Laubach'schen Kronlehen; Allodifikation der Lauterburger Kronlehen Schloß Lauterburg, Killingen und Schloß Hohenroden sowie der ehemals Laubach'schen Kronlehen Mantelhof und Scherrenmühle 1872; Übernahme der Lehenwirtschaft durch die beiden Söhne und die 3 Neffen des 1875 verstorbenen Wilhelm v. W. (#230)
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Bü 834
C 1, F. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 9/3 Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher
Archiv der Freiherren von Woellwarth zu Essingen: Akten und Amtsbücher >> 1. FAMILIENANGELEGENHEITEN, FAMILIENVERTRÄGE UND -ABSPRACHEN >> 1.5 Sonstige Familienverträge (Vergleiche, Fideikommiß, gegenseitige Succession Laubach-Lauterburg)
1841-1886, 1919
Enthält u.a.: 1) Vertragliche Übereinkunft zwischen den Freiherren v. W.-Laubach über die gegenseitige Succession auf die beiderseitigen Kronlehen, 17 Mai 1847; - 2) Vergleich zwischen dem württ. Lehenrat und Freiherr Wilhelm v. W.-Lauterburg als anerkannter nächster Lehennachfolger betreffend die Succession in die Laubach'schen Kronlehen Scherrenmühle und Mantelhof, 29. Dez. 1871; - 3) Vertrag zwischen der Witwe Lila v. W.-Laubach geb. Freiin von Völderndorff-Wardein und Wilhelm v. W.-Lauterburg als Lehenserben über die Abfindung mit den Allodialerben des verstorbenen Karl Reinhard v. W.--Laubach, 15. Juni 1872; - 4) Abschrift eines Erb-Vergleichs von Wilhelm v. W. betreffend die Teilung des Vermögens seiner verstorbenen Frau Henriette und seines eigenen Vermögens, 29. Jan. 1874; - 5) Abschrift des "Laubacher Erb-Vertrags" vom 8. August 1873; - 6) Neue Vereinbarung der 5 Gutsherren, nämlich Wilhelm (#239), Ludwig (Louis, #240), Georg (#233), Carl (#235) und August (#237) v. W. über die Lehen-Erbschaft zu Laubach, 29. März 1886; - 7) Beglaubigte maschinenschriftl. Abschrift der Kaiserlichen Konfirmation des Fideikommiß-Vertrags vom 17. März 1729 aus den Prozeßakten "Degenfeld contra Woellwarth 1764-81" des Reichshofrats in Wien, 18. Juli 1919
Darin: 1) Angebot des Guts Laubach zum Verkauf wegen hoher Verschuldung, 1860; - 2) Taxation des Ritterguts durch Rentamtmann Immendörfer; - 3) Umwandlung des allodialen Schlosses Laubach mit Gärten in ein Kronlehen, 1866
(diese Stücke stammen aus der Provenienz Woellwarth-Laubach!)
Darin: 1) Angebot des Guts Laubach zum Verkauf wegen hoher Verschuldung, 1860; - 2) Taxation des Ritterguts durch Rentamtmann Immendörfer; - 3) Umwandlung des allodialen Schlosses Laubach mit Gärten in ein Kronlehen, 1866
(diese Stücke stammen aus der Provenienz Woellwarth-Laubach!)
Woellwarth-Lauterburg
1 Bü
Archivale
St. André; Henriette von, Frau des (#230)
Völderndorff-Wardein; Lila von, Frau des (#119)
Woellwarth-Laubach; Karl Reinhard von (#119)
Woellwarth-Lauterburg; August Friedrich Ludwig Franz (#237)
Woellwarth-Lauterburg; Carl Ludwig Christian von (#235)
Woellwarth-Lauterburg; Georg Wolf von (#233)
Woellwarth-Lauterburg; Ludwig Ernst Christian (Louis) von (#240)
Woellwarth-Lauterburg; Wilhelm Ernst Ludwig Christian von (#239)
Woellwarth-Lauterburg; Wilhelm Ludwig Christian von (#230)
Hohenroden : Essingen AA; Schloss
Killingen : Röhlingen, Ellwangen (Jagst) AA
Laubach : Abtsgmünd AA; Rittergut
Lauterburg : Essingen AA; Schloss
Mantelhof : Aalen AA
Scherrenmühle : Fachsenfeld, Aalen AA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:41 MEZ
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