Landgraf Heinrich [II.] von Hessen hat seinen Kaplan Herrn Kurt von Gudensberg, Kantor des Stifts zu Rotenburg, Pfarrer zu Rittervenne mit den Brü...
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B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
Kassel 1375 Dezember 5
Ausf., Pergament (19,8 x 24,6 cm) mit anhängendem Siegel des Ausstellers (leicht beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uf sente Nicolai abind
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich [II.] von Hessen hat seinen Kaplan Herrn Kurt von Gudensberg, Kantor des Stifts zu Rotenburg, Pfarrer zu Rittervenne mit den Brüdern Otto und Eckehard von Röhrenfurth und Hermann von Uffeln auf einem Tag zu Kassel vertragen. Herr Kurt hat Hermann von Uffeln wegen einer Gült von zehn Viertel Korn hessischen Maßes aus einem Gut, das Hermann von den Brüdern von Röhrenfurth zu Uffeln zu Lehen trägt, nach den Briefen, die die Brüder ihm und seiner Kirche gegeben haben, angesprochen, hat ihn deswegen vor das geistliche Gericht geladen und in Bann gebracht. Hermann hat sich auf ein Verbot der Brüder berufen. Nun haben Herr Johann Steckebeyn, Kanonikus des Stifts, sowie die Brüder von Röhrenfurth und Hermann von Uffeln den Landgrafen um Schlichtung gebeten. Nach Beratung mit seinen Mannen und Dienern verpflichtet der Landgraf die Brüder zur Zahlung und Herrn Kurt zur Hilfe desHermann von Uffeln aus dem Bann.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Vertrag von Landgraff Heinrichen aufgericht (...)"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung: "han wir unsir Ingesegil an diesen Brief lazzen henken" Helmsiegel, Umschrift: + S(igillum) . HEYNR(ici) . AB NEPOTIS B(ea)TE . ELYZABETH .
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 195
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich [II.] von Hessen hat seinen Kaplan Herrn Kurt von Gudensberg, Kantor des Stifts zu Rotenburg, Pfarrer zu Rittervenne mit den Brüdern Otto und Eckehard von Röhrenfurth und Hermann von Uffeln auf einem Tag zu Kassel vertragen. Herr Kurt hat Hermann von Uffeln wegen einer Gült von zehn Viertel Korn hessischen Maßes aus einem Gut, das Hermann von den Brüdern von Röhrenfurth zu Uffeln zu Lehen trägt, nach den Briefen, die die Brüder ihm und seiner Kirche gegeben haben, angesprochen, hat ihn deswegen vor das geistliche Gericht geladen und in Bann gebracht. Hermann hat sich auf ein Verbot der Brüder berufen. Nun haben Herr Johann Steckebeyn, Kanonikus des Stifts, sowie die Brüder von Röhrenfurth und Hermann von Uffeln den Landgrafen um Schlichtung gebeten. Nach Beratung mit seinen Mannen und Dienern verpflichtet der Landgraf die Brüder zur Zahlung und Herrn Kurt zur Hilfe desHermann von Uffeln aus dem Bann.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Vertrag von Landgraff Heinrichen aufgericht (...)"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung: "han wir unsir Ingesegil an diesen Brief lazzen henken" Helmsiegel, Umschrift: + S(igillum) . HEYNR(ici) . AB NEPOTIS B(ea)TE . ELYZABETH .
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 195
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 1:38 PM CEST
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