Heinrich, Dekan zu Fritzlar, bekundet in Vertretung des Propstes (gerens vicem prepositi), daß der Einspruch Ritter Hermanns d. Jg. gen. Meysenbug...
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Urk. 26, 54
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1225-1249
1244 Juni 12
Ausf., Perg., durch Moder besch., Schrift größtenteils zerstört, aufgeklebt. - Anh. (neu befestigt) spitzov. Sg. des Dekans aus rotem Wachs, gut erhalten.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec a. gr. 1244, pridie idus iunii.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich, Dekan zu Fritzlar, bekundet in Vertretung des Propstes (gerens vicem prepositi), daß der Einspruch Ritter Hermanns d. Jg. gen. Meysenbug (Meisenbuch) gegen das Kloster Haina (Hegene) wegen angeblicher Rechte seiner Ehefrau an den Zehnten zu Verna (Virne) durch Vermittlung ehrbarer Männer so beigelegt worden ist, daß das Kloster Hermann gegen Überlassung der seiner Frau erblich zugefallenen Güter zu Verna Güter in Haddamar (Haddemar) und anderthalb Hufen in Westheim übergeben hat. Die Güter in Westheim haben Abt und Klosterkellner später gegen einen von Freunden festgesetzten Preis von 14 Mark gewogenen Silbers wieder ausgelöst. Hermann hat Ludwig Vogt und seinem Bruder Hermann d. Ä. gelobt, das Kloster bei einer Anfechtung des Vergleichs gemeinsam mit seiner Ehefrau schadlos zu halten, welches Ludwig und Hermann d. Ä. durch ein Gelöbnis in die Hand Konrads von Elben bekräftigt haben. Hermann und seine Ehefrau bestätigen dies alles in der Stiftskirche zu Fritzlar und bitten den Dekan um Beurkundung.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (c. 1265): De contradictione Hermanni militis iunioris dicti Meisenbuch super decima in Virne.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Apolda (Appolt), Magister Otto, Werner von Uttershausen (Otershusen), Widerold von Rengshausen (Reingozeshusen), Stiftsherren
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Konrad von Hörnsheim (Herlesheim), Werner von Elben, Mönche
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Uttershausen, Konrad von Hebel (Hevelde), Ludwig Vogt, Widekind von Holzheim, Konrad von Elben, die Brüder Hermann und Werner von Felsberg (Vilsperg), Hermann Meysenbug (Mesenbuch) d. Ä. und sein Bruder Bertold, Eckehard von Schlierbach (Slerbach), Hartmud von Wimmenhausen (Wimedehusen), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert von Urff (Urphe)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard, Schultheiß zu Homberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 144, Erster Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich, Dekan zu Fritzlar, bekundet in Vertretung des Propstes (gerens vicem prepositi), daß der Einspruch Ritter Hermanns d. Jg. gen. Meysenbug (Meisenbuch) gegen das Kloster Haina (Hegene) wegen angeblicher Rechte seiner Ehefrau an den Zehnten zu Verna (Virne) durch Vermittlung ehrbarer Männer so beigelegt worden ist, daß das Kloster Hermann gegen Überlassung der seiner Frau erblich zugefallenen Güter zu Verna Güter in Haddamar (Haddemar) und anderthalb Hufen in Westheim übergeben hat. Die Güter in Westheim haben Abt und Klosterkellner später gegen einen von Freunden festgesetzten Preis von 14 Mark gewogenen Silbers wieder ausgelöst. Hermann hat Ludwig Vogt und seinem Bruder Hermann d. Ä. gelobt, das Kloster bei einer Anfechtung des Vergleichs gemeinsam mit seiner Ehefrau schadlos zu halten, welches Ludwig und Hermann d. Ä. durch ein Gelöbnis in die Hand Konrads von Elben bekräftigt haben. Hermann und seine Ehefrau bestätigen dies alles in der Stiftskirche zu Fritzlar und bitten den Dekan um Beurkundung.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (c. 1265): De contradictione Hermanni militis iunioris dicti Meisenbuch super decima in Virne.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietrich von Apolda (Appolt), Magister Otto, Werner von Uttershausen (Otershusen), Widerold von Rengshausen (Reingozeshusen), Stiftsherren
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Konrad von Hörnsheim (Herlesheim), Werner von Elben, Mönche
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Uttershausen, Konrad von Hebel (Hevelde), Ludwig Vogt, Widekind von Holzheim, Konrad von Elben, die Brüder Hermann und Werner von Felsberg (Vilsperg), Hermann Meysenbug (Mesenbuch) d. Ä. und sein Bruder Bertold, Eckehard von Schlierbach (Slerbach), Hartmud von Wimmenhausen (Wimedehusen), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert von Urff (Urphe)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard, Schultheiß zu Homberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 144, Erster Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ