Erzbischof Ernst zu Köln und Christoph Pape vergleichen sich wegen der von Christoph P. verauslagten Summe für den namens des Erzbischofs erfolgten Ankauf des Bispinghofs dahin, dass Pape ausser den bereits emfangenen 2000 Rtl. für restliche Kaufsumme, Zinsen, Unkosten und Verehrung noch 1200 Rtl. erhalten soll, die Pape in drei Jahresraten von je 400 Rtl. aus dem Salzzehnten zu Werl zu erheben hat doch erst nach Befriedigung der übrigen auf dem Salzzehnten lastenden Forderungen, sowie dass Pape nach erfolgter Restzahlung oder wenn es für den Erzbischof erforderlich ist, diesem die Kaufquittung zu Händen des Kurfürstlichen Rates Wilhelm Steinfurth zustellt.
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Erzbischof Ernst zu Köln und Christoph Pape vergleichen sich wegen der von Christoph P. verauslagten Summe für den namens des Erzbischofs erfolgten Ankauf des Bispinghofs dahin, dass Pape ausser den bereits emfangenen 2000 Rtl. für restliche Kaufsumme, Zinsen, Unkosten und Verehrung noch 1200 Rtl. erhalten soll, die Pape in drei Jahresraten von je 400 Rtl. aus dem Salzzehnten zu Werl zu erheben hat doch erst nach Befriedigung der übrigen auf dem Salzzehnten lastenden Forderungen, sowie dass Pape nach erfolgter Restzahlung oder wenn es für den Erzbischof erforderlich ist, diesem die Kaufquittung zu Händen des Kurfürstlichen Rates Wilhelm Steinfurth zustellt.
v. Papen-Koeningen, Bestand Su, Su 080
v. Papen-Koeningen, Bestand Su
v. Papen-Koeningen, Bestand Su >> 13 - Urkunden
1606 Mai 25
Enthält: Unterschrieben haben Erzbischof Ernst und Christoph Pape. Das erzbischöfliche Siegel ist unter Schutzblättchen aufgedrückt. a)Or.Pap. b)Abschr.(gleichzeitig) Pap.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ