Amt Lützen (Bestand)
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D 25 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.04. Kursächsische Gebiete >> 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen >> 01.04.01.03. Akten >> 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden >> 01.04.01.03.02.01. Ämter
1536 - 1848
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Lützen unterstand seit der Mitte des 13. Jahrhunderts mit geringen Unterbrechungen den Bischöfen von Merseburg. Als Teil des Hochstifts wurde das sich im späten Mittelalter herausbildende Amt 1485 zum Einflussbereich des albertinischen Herzogtums Sachsen gerechnet. 1561 wurde es kursächsisches Nebenland und erlangte 1657-1738 als Herzogtum Sachsen-Merseburg nochmals Eigenständigkeit.
1815 wurde der westliche Teil des Amtes an Preußen abgetreten und dem 1816 neu gebildeten Kreis Merseburg der Provinz Sachsen zugeschlagen. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Beim Königreich Sachsen verblieben die Orte Bösdorf, Eythra, Frankenheim, Gärnitz, Groß-Miltitz, Kleinzschocher, Knautnaundorf, Kulkwitz, Lindenau, Lindennaundorf, Markranstädt, Plagwitz, Priesteblich, Quesitz, Rehbach, Seebenisch, Zeschwitz und Zwenkau.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus dem Jahre 1921 mit Nachträgen erschlossen. Im August 1925 lieferte das Amtsgericht Lützen noch weitere 218 Folianten (Handelsbücher etc.) ab, die dem Bestand angefügt worden sind. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Registraturbildner: Lützen unterstand seit der Mitte des 13. Jahrhunderts mit geringen Unterbrechungen den Bischöfen von Merseburg. Als Teil des Hochstifts wurde das sich im späten Mittelalter herausbildende Amt 1485 zum Einflussbereich des albertinischen Herzogtums Sachsen gerechnet. 1561 wurde es kursächsisches Nebenland und erlangte 1657-1738 als Herzogtum Sachsen-Merseburg nochmals Eigenständigkeit.
1815 wurde der westliche Teil des Amtes an Preußen abgetreten und dem 1816 neu gebildeten Kreis Merseburg der Provinz Sachsen zugeschlagen. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Beim Königreich Sachsen verblieben die Orte Bösdorf, Eythra, Frankenheim, Gärnitz, Groß-Miltitz, Kleinzschocher, Knautnaundorf, Kulkwitz, Lindenau, Lindennaundorf, Markranstädt, Plagwitz, Priesteblich, Quesitz, Rehbach, Seebenisch, Zeschwitz und Zwenkau.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus dem Jahre 1921 mit Nachträgen erschlossen. Im August 1925 lieferte das Amtsgericht Lützen noch weitere 218 Folianten (Handelsbücher etc.) ab, die dem Bestand angefügt worden sind. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Laufmeter: 42.6
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.04. Kursächsische Gebiete (Tektonik)
- 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen (Tektonik)
- 01.04.01.03. Akten (Tektonik)
- 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden (Tektonik)
- 01.04.01.03.02.01. Ämter (Tektonik)
- Amt Lützen (Bestand)