Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 441-3 Nr. 906
441 Zugang 1981-70 Nr. 340
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 441-3 Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe >> Kunsthandel >> Verkaufsvermittlung
1939-1951
Enthält auch Nennungen von Verkaufsangeboten aus Privathand in der NS-Zeit: Momper: Landschaft, Gillis van Coninxloo: 1 Bild, Angebot Walther Bernt, München für Regierungsrat Carl.- Ruysdael: 1 Bild, Angebot Nachfolger von A. S. Drey für Herrn Kramer-Kirdorf.- Lucas Cranach d. Ä.: St. Eustachius, Holzplastik Jesusknabe, gotisch, Angebot Julius Böhler, München.- Hans Thoma: Oberrheinlandschaft und Christusbild, Angebot Mina Stemmermann, Stuttgart und Pforzheim.- H. A. Bühler: Temperabild Landschaft beim Isteiner Klotz, "zur Verkaufsvermittlung" vorgelegt von Karl Schöppler.- Ferdinand Keller: 4 Malereien auf Gobelinstoff, Hinweis über Privatbesitz an Kunsthändler Carl Nicolai, Berlin.- Vermittlung Kontakt zwischen Kunsthändler H. Gurlitt, Hamburg und Georg Schmidt, Basel.- Ravenstein: Nachlass mit Studien und frühen Bildern, Angebot Helene von Ravenstein für das Schlesische Museum der bildenden Künste, Breslau.- Verzeichnis der Bilder von Frau Prof. von Ravenstein aus der Nachlassausstellung Prof. Paul von Ravenstein für die Auswahlsendung nach Breslau.- Wouwermann: 2 Bilder: Schecke, Reiter und Spinnerin in einer Landschaft und Pferdestall mit Reisenden, Angebot Julius Böhler, München, Anfrage Herr Kramer-Kirdorf.- Don Pedro di Figniredo Americo: Porträt Graf Santo Amaro, Angebot Irmgard Wohlleber, Karlsruhe an das brasilianische Generalkonsulat Hamburg.- Fayencesammlung Polaczek, Verkauf von Frau Polaczek an Frau Junghanns, Mitteilung an den stellvertretenden Direktor des Badischen Landesmuseums Moser.- Hans Thoma: Neckartal, Angebot Galerie am Lenbachplatz, München; Hans Thoma: 2 Bilder: Flötenblasende Faune und Wasserjungfrauen, Angebot Galerie Gurlitt, Berlin; Vermittlungen für Albert Vögler, Dortmund.- Hans Thoma: Am Parksee, Angebot Frau Buck für Firma Reemtsma.- Hans Jungblut: Winterlandschaft, Robert Russ: Minoritenkirche in Riva, Max Zaeper: Die Loferer Steinberge, Philipp Röth: Landschaft mit Weiher, Josua von Gietl: Flusslandschaft, Dietrich Monten: Heisser Manövertag, August Fink: Dorf am See, Oswald Achenbach: Südliche Landschaft, Angebot Galerie am Lenbachplatz, München für Carl Freudenberg, Weinheim.- Bernhard Fries: 1 Bild, Angebot Frau A. Beringer, Mannheim für die Galerie am Lenbachplatz, München.- Ferdinand Keller: 6 Bilder, E. Kanoldt: 2 Bilder, Angebot Frau Honold, Karlsruhe für die Galerie am Lenbachplatz, München.- Teniers: Raucher, Angebot Elisabeth Beheim-Schwarzbach, Baden-Baden.- Louis Ch. Auguste Couder: Porträt Jaques Benazet, Rubensschule: 1 Bild, Angebot Frau von Röder von Diersburg, Baden-Baden für die Bäder- und Kurverwaltung Baden-Baden.
3,0 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:05 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) (Tektonik)
- Kultur (Tektonik)
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- Verkaufsvermittlung (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International