Berginspektion Staßfurt (Bestand)
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F 48 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.01. Bergbau >> 07.01.02. Vorgängerbehörden und nachgeordnete Behörden des Oberbergamts Halle
1798 - 1924
Findhilfsmittel: Findbuch von 1953
Registraturbildner: Zum 1. April 1924 gingen die staatliche Berginspektion in Staßfurt einschließlich der Braunkohlengrube bei Löderburg auf die Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft (Preußag), Abteilung Salz- und Braunkohlenwerke über. Grundlage hierfür bildete der § 1c des Gesetzes zur Übertragung der Verwaltung und Ausbeutung des staatlichen Bergwerksbesitzes an eine Aktiengesellschaft vom 9. Oktober 1923.
Bestandsinformationen: Die Akten der Berginspektion Staßfurt wurden im Jahre 1951 vom damaligen Landeshauptarchiv übernommen und als Rep. F 48 in das Bergarchiv eingegliedert. Das in der dortigen Behördenregistratur angelegte Verzeichnis wurde als Archivrepertorium fortgeführt.
Zahlreiche Akten, die vormals Teil der Registratur der Berginspektion Staßfurt waren, gelangten in das damalige Wirtschaftsarchiv der DDR in Sondershausen und wurden dort unter der Bestandsbezeichnung Kaliwerk Staßfurt (Rep. I, A I, PST und Rep. I, A I, SST (?)) verzeichnet.
Nach Auflösung des Wirtschaftsarchivs gelangten die Archivalien in das heutige Landesarchiv Sachsen-Anhalt und wurden hier unter der Berstandsbezeichnung F 111 Kaliwerk Staßfurt neu aufgestellt.
Aufgrund der Sachlage, dass Bandreihen und dadurch gesamte Vorgänge des Bestandes F 48 getrennt wurden, müssten jene Akten im Zuge einer Bestandsbearbeitung von F 111 herausgelöst und wieder in F 48 eingearbeitet werden. Nach Abschluss der Einarbeitungsarbeiten wird eine Umsignierung des Bestandes, durch Vergabe von fortlaufenden Nummern, empfohlen.
Enthaltene Karten: 276
Registraturbildner: Zum 1. April 1924 gingen die staatliche Berginspektion in Staßfurt einschließlich der Braunkohlengrube bei Löderburg auf die Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft (Preußag), Abteilung Salz- und Braunkohlenwerke über. Grundlage hierfür bildete der § 1c des Gesetzes zur Übertragung der Verwaltung und Ausbeutung des staatlichen Bergwerksbesitzes an eine Aktiengesellschaft vom 9. Oktober 1923.
Bestandsinformationen: Die Akten der Berginspektion Staßfurt wurden im Jahre 1951 vom damaligen Landeshauptarchiv übernommen und als Rep. F 48 in das Bergarchiv eingegliedert. Das in der dortigen Behördenregistratur angelegte Verzeichnis wurde als Archivrepertorium fortgeführt.
Zahlreiche Akten, die vormals Teil der Registratur der Berginspektion Staßfurt waren, gelangten in das damalige Wirtschaftsarchiv der DDR in Sondershausen und wurden dort unter der Bestandsbezeichnung Kaliwerk Staßfurt (Rep. I, A I, PST und Rep. I, A I, SST (?)) verzeichnet.
Nach Auflösung des Wirtschaftsarchivs gelangten die Archivalien in das heutige Landesarchiv Sachsen-Anhalt und wurden hier unter der Berstandsbezeichnung F 111 Kaliwerk Staßfurt neu aufgestellt.
Aufgrund der Sachlage, dass Bandreihen und dadurch gesamte Vorgänge des Bestandes F 48 getrennt wurden, müssten jene Akten im Zuge einer Bestandsbearbeitung von F 111 herausgelöst und wieder in F 48 eingearbeitet werden. Nach Abschluss der Einarbeitungsarbeiten wird eine Umsignierung des Bestandes, durch Vergabe von fortlaufenden Nummern, empfohlen.
Enthaltene Karten: 276
Laufmeter: 42.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ