Joannes Clammers, Vogt, Hilger Sohns, Gerhardt Kaysers, Johan Heimes und Wilhelm Müllers, Schöffen der gräflich bentheimschen Freiherrschaft und des Gerichts Wevelinghoven, bekunden, daß vor ihnen Wilhelm von Löveling und seine Ehefrau Anna, Goddartt von Löveling und seine Ehefrau Maria, deren Schwager Dhaem und seine Ehefrau Guetgen, Goddartt und Reinhartt von Holzheim als Vormünder der minderjährigen Herman und Agniessen von Löveling, nachgelassene Kinder des ehemaligen Wilandt Theissen und seiner Ehefrau Annen, Halfleuten zu Löveling, dem Abt Hermann von Eynatten von Kornelimünster 1 1/2 Morgen 23 Rauten Wiese in den Gilverather Benden in der Herrschaft und dem Dinggemahl Wevelinghoven gelegen, mit der einen Seite an den Boscher Bend, mit einer Spitze an die Erft, mit der anderen auf die Rauschs und mit der zweiten Langseite an die Ramerader und Steinbringker Benden grenzend, verkauft haben und die Kaufsumme durch den Käufer entrichtet worden ist. Ankündigung des Schöffenamtssiegels. Geschehen Wevelinghoven ahm 3. tag septembris anno 1636.
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Joannes Clammers, Vogt, Hilger Sohns, Gerhardt Kaysers, Johan Heimes und Wilhelm Müllers, Schöffen der gräflich bentheimschen Freiherrschaft und des Gerichts Wevelinghoven, bekunden, daß vor ihnen Wilhelm von Löveling und seine Ehefrau Anna, Goddartt von Löveling und seine Ehefrau Maria, deren Schwager Dhaem und seine Ehefrau Guetgen, Goddartt und Reinhartt von Holzheim als Vormünder der minderjährigen Herman und Agniessen von Löveling, nachgelassene Kinder des ehemaligen Wilandt Theissen und seiner Ehefrau Annen, Halfleuten zu Löveling, dem Abt Hermann von Eynatten von Kornelimünster 1 1/2 Morgen 23 Rauten Wiese in den Gilverather Benden in der Herrschaft und dem Dinggemahl Wevelinghoven gelegen, mit der einen Seite an den Boscher Bend, mit einer Spitze an die Erft, mit der anderen auf die Rauschs und mit der zweiten Langseite an die Ramerader und Steinbringker Benden grenzend, verkauft haben und die Kaufsumme durch den Käufer entrichtet worden ist. Ankündigung des Schöffenamtssiegels. Geschehen Wevelinghoven ahm 3. tag septembris anno 1636.
AA 0364, 220
AA 0364 Kornelimünster, Urkunden (AA 0364)
Kornelimünster, Urkunden (AA 0364) >> 1. Urkunden
1636 November 3
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Überlieferung: Ausfertigung, Perg. - Siegel: 2 braune, runde Wachssiegel an Perg.-Presseln; Siegel 1): Dm: 4 cm, Bild: Wappenschild mit Steinbock, Spangenhelm mit wachsendem Steinbock als Zier, Umschrift: JOES. CLAMMERS; Siegel 2) = Ewald III, Tafel 22, 4; auf der Rückseite: 2 aufgedrückte rote Lacksiegel; Siegel 1) oval, 2,7 x 3 cm, Bild: von 2 Löwen getragener, ovaler Wappenschild mit 5 Querbalken von steigendem Löwen belegt, über dem Schilde fünfzackige Krone, Umschrift: CC. V. DER. HORST. ADMINIST. TEMP. ABB. IMP. IND.; Siegel 2) oval, 3 x 4,5 cm, Bild: hl. Kornelius mit Hifthorn, Umschrift: SIGILLUM. CAPI ... I. S. CORNELY. AD. INDAM - Rückvermerk: Carl Caspar freijher von der Horst Administrator. Anton Graf Deblin Secretarius Capituli
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:16 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.13. Kornelimünster (Tektonik)
- Kornelimünster, Urkunden AA 0364 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)