Das Hällisch-Fränkische Museum in Schwäbisch Hall
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 R040003/301
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004 >> Februar 2004
7. Februar 2004
Das Regionalmuseum für die Stadt Schwäbisch Hall und die Region Württembergisch Franken, das kulturelle Gedächtnis der Gegend um Kocher und Jagst. Darüberhinaus ist dieses Museum für einige, sehr schöne Überraschungen gut.
Allein schon die Gebäude sind bemerkenswert, ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert bildet den Mittelpunkt eines mittelalterlichen Ensembles.
Der erste deutsche Gartenzwerg ist hier zu finden, er gehörte dem Bildhauer Leonhard Kern, der exquisite und zum Teil recht bizarre Kleinplastiken aus Elfenbein und Alabaster schuf, ein Künstler von europäischem Format.
Die einzige in Europa noch erhaltene Zimmersynagoge ist hier ausgestellt, von einem polnischen Wandermaler im 18. Jahrhundert gestaltet.
Eine der ältesten noch spielbaren Puppenbühnen Europas, die Leubesche Dockenkomödie, wird noch im Museum vorgeführt und wer immer schon mehr über Bügeleisen oder Panoramen erfahren wollte, kommt hier auf seine Kosten.
Dabei ist das Museum kein buntes Sammelsurium, sondern ein wohl geordnetes, übersichtliches, einladendes Haus, das zum Verweilen und Betrachten einlädt. Ein wahres Bürgermuseum mit Schätzen, die auch in Metropolen Aufsehen erregen würden.
Allein schon die Gebäude sind bemerkenswert, ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert bildet den Mittelpunkt eines mittelalterlichen Ensembles.
Der erste deutsche Gartenzwerg ist hier zu finden, er gehörte dem Bildhauer Leonhard Kern, der exquisite und zum Teil recht bizarre Kleinplastiken aus Elfenbein und Alabaster schuf, ein Künstler von europäischem Format.
Die einzige in Europa noch erhaltene Zimmersynagoge ist hier ausgestellt, von einem polnischen Wandermaler im 18. Jahrhundert gestaltet.
Eine der ältesten noch spielbaren Puppenbühnen Europas, die Leubesche Dockenkomödie, wird noch im Museum vorgeführt und wer immer schon mehr über Bügeleisen oder Panoramen erfahren wollte, kommt hier auf seine Kosten.
Dabei ist das Museum kein buntes Sammelsurium, sondern ein wohl geordnetes, übersichtliches, einladendes Haus, das zum Verweilen und Betrachten einlädt. Ein wahres Bürgermuseum mit Schätzen, die auch in Metropolen Aufsehen erregen würden.
0:28:00; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Schätze des Landes
Förstel Beatrix
Haack-Kurz, Ariane
Hammel, Gudrun
Metz, Sybille
Schwäbisch Hall SHA
Judentum: Synagoge
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Hierarchie
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