Geburts- und Freiheitsbrief für Johann Köpfel von Hornbach Bürgermeister Hans Maurüß in der Pfarr Aschau des Gerichts Ernberg (Grafschaft Tirol) bezeugt die eheliche Geburt des in Hornbach geborenen Maurers Johann Köpfel, der sich mit seiner Frau Appolonia Pfaff, Tochter des verstorbenen Michael Pfaff, und seinen Kindern in Freudenberg niedergelassen hat und bestätigt, dass Johannes nicht leibeigen ist. Jörg Ginther, 72, Melchior Scheiber, 52, und Georg Scheiber, 64 Jahre alt, bestätigen, daß vor 28 Jahren die Ehe des Christian Köpfel, Sohn des Hans und der Elisabeth Raucher, und der Anna Bader, Tochter des Hans und der Maria Windögger, in dem Gotteshaus der Hl. Drei Könige zu Elbnez eingesegnet wurde.
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Geburts- und Freiheitsbrief für Johann Köpfel von Hornbach Bürgermeister Hans Maurüß in der Pfarr Aschau des Gerichts Ernberg (Grafschaft Tirol) bezeugt die eheliche Geburt des in Hornbach geborenen Maurers Johann Köpfel, der sich mit seiner Frau Appolonia Pfaff, Tochter des verstorbenen Michael Pfaff, und seinen Kindern in Freudenberg niedergelassen hat und bestätigt, dass Johannes nicht leibeigen ist. Jörg Ginther, 72, Melchior Scheiber, 52, und Georg Scheiber, 64 Jahre alt, bestätigen, daß vor 28 Jahren die Ehe des Christian Köpfel, Sohn des Hans und der Elisabeth Raucher, und der Anna Bader, Tochter des Hans und der Maria Windögger, in dem Gotteshaus der Hl. Drei Könige zu Elbnez eingesegnet wurde.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 272
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1629 November 19
1 Schr.
Urkunden
Aussteller: Hans Maurüß, Bürgermeister in der Pfarr Aschau des Gerichts Ernberg (Grafschaft Tirol)
Empfänger: Johann Köpfel von Hornbach, Ehemann von Appolonia Pfaff
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Amstsiegel der Pfarr Aschau
Empfänger: Johann Köpfel von Hornbach, Ehemann von Appolonia Pfaff
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Amstsiegel der Pfarr Aschau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ